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	<title>Evangelische Kirchengemeinde Meckenheim</title>
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	<description>Die Website der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim</description>
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		<title>Neues Gezwitscher&#8230;.(Wir twittern!)</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 14:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun werden unsere Blogbeiträge auch noch bei twitter.com veröffentlicht:
foto: sxc.hu Unter http://twitter.com/ekirmeckenheim könnt ihr uns folgen.&#8221;Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben. Diese Textnachrichten werden allen Benutzern angezeigt, die diesem Benutzer folgen. Der Herausgeber der Nachricht steht auf der Webseite des Dienstes mit einer Abbildung als alleiniger Autor über seinem Inhalt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun werden unsere Blogbeiträge auch noch bei <a href="http://twitter.com/">twitter.com</a> veröffentlicht:<br />
<div id="attachment_1799" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/09/1030887_tweet_tweet___.jpg" alt="Stockente blau" title="" width="300" height="200" class="size-full wp-image-1799" /><p class="wp-caption-text">foto: sxc.hu</p></div> Unter <a href="http://twitter.com/ekirmeckenheim">http://twitter.com/ekirmeckenheim</a> könnt ihr uns folgen.&#8221;Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben. Diese Textnachrichten werden allen Benutzern angezeigt, die diesem Benutzer folgen. Der Herausgeber der Nachricht steht auf der Webseite des Dienstes mit einer Abbildung als alleiniger Autor über seinem Inhalt. Die Beiträge sind häufig in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Mikro-Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird umgangssprachlich als „twittern“ bezeichnet. Die Liste der abonnierten Beiträge wird häufig als „Timeline“ oder kurz „TL“ bezeichnet.<br />
Die Beiträge selbst werden als „Tweets“ (engl. to tweet = zwitschern) oder „Updates“ bezeichnet. Das referenzierte Wiederholen eines Beitrages einer anderen Person, um beispielsweise eine Eilmeldung im Netzwerk schnell weiterzuverbreiten, wird als „ReTweet“ bezeichnet. &#8221; Quelle: Wikipedia.de/twitter</p>
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		<title>Neue Konfirmanden kommen!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Konfirmanden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anmeldungen zum neuen Konfirmandenjahrgang in der Friedenskirche finden am Dienstag, den 14.9. ab 17.00 (bis 18.30 Uhr) statt. Die Konfirmanden sind bereits schriftlich eingeladen worden. Wenn sie keine Anmeldung erhalten haben sollten, können sie trotzdem in die Friedenskirche kommen.
foto: sxc.hu Der wöchentliche Unterricht findet in zwei Gruppen statt. Jeweils Dienstags um 16.00 Uhr (Gruppe1) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anmeldungen zum neuen Konfirmandenjahrgang in der Friedenskirche finden am Dienstag, den 14.9. ab 17.00 (bis 18.30 Uhr) statt. Die Konfirmanden sind bereits schriftlich eingeladen worden. Wenn sie keine Anmeldung erhalten haben sollten, können sie trotzdem in die Friedenskirche kommen.<br />
<div id="attachment_1774" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/09/1118441_start.jpg" alt="start button" title="start button" width="280" height="300" class="size-full wp-image-1774" /><p class="wp-caption-text">foto: sxc.hu</p></div> Der wöchentliche Unterricht findet in zwei Gruppen statt. Jeweils Dienstags um 16.00 Uhr (Gruppe1) und um 17.00 Uhr (Gruppe) 2.<br />
Weitere Informationen erhalten sie bei Pfarrer Dahl-Ruddies.</p>
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		<title>Chorkonzert Ersdorf</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Kahle]]></category>
		<category><![CDATA[Kammerchor]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Magnificat]]></category>

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		<description><![CDATA[Glanzvolle geistliche Barockmusik zum Thema „Magnificat“ singt der Meckenheimer Kammerchor am Samstag, 11.9., 20.00 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Jakobus in Meckenheim-Ersdorf. Zwei Wochen später startet der Chor zu einer Bodensee-Reise, auf dieses Programm in der Schlosskirche Friedrichshafen und im Kloster Habsthal erklingen wird.
Drei Vertonungen des Magnificat &#8211; von Zelenka, dem Kapellmeister am Dresdner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1746" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/09/gruenewald-madonna-b-222x300.jpg" alt="" width="222" height="300" />Glanzvolle geistliche Barockmusik zum Thema „Magnificat“ singt der Meckenheimer Kammerchor am Samstag, 11.9., 20.00 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Jakobus in Meckenheim-Ersdorf. Zwei Wochen später startet der Chor zu einer Bodensee-Reise, auf dieses Programm in der Schlosskirche Friedrichshafen und im Kloster Habsthal erklingen wird.</p>
<p>Drei Vertonungen des Magnificat &#8211; von Zelenka, dem Kapellmeister am Dresdner Hof, Vivaldi und Mozart &#8211; werden kontrapunktiert durch Bachs prachtvolle Motette „Lobet den Herrn alle Heiden“ und das wunderbar innige „Salve Regina“ Schuberts.</p>
<p>Als Solistin wirkt die Bonner Sopranistin Susanne König mit. Es begleitet ein Instrumentalensemble. Als Gäste nehmen an diesem Konzert teil Sängerinnen und Sänger aus dem „Chor der Eltener Stiftskirchenkonzerte“ mit ihrem Chorleiter Theo Römer. Die Gesamtleitung hat Martin Kahle.</p>
<p>Der Eintritt ist frei.</p>
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		<title>Gastpredigten in der Arche</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IRi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arche]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrstellenbesetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im April und im Juli hat das Presbyterium erste Gespräche mit Bewerber/innen auf die zweite Pfarrstelle geführt. Nach eingehender Beratung wurden eine Bewerberin und ein Bewerber eingeladen, in der Arche eine Gastpredigt zu halten.
foto:sxc.hu Ein Pfarrer aus Düsseldorf wird am Sonntag, den 5. September im Gottesdienst um 10 Uhr in der Arche eine Gastpredigt halten.
Am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April und im Juli hat das Presbyterium erste Gespräche mit Bewerber/innen auf die zweite Pfarrstelle geführt. Nach eingehender Beratung wurden eine Bewerberin und ein Bewerber eingeladen, in der Arche eine Gastpredigt zu halten.<br />
<div id="attachment_1780" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/1038125_people_series.jpg" alt="" title="Gast" width="212" height="300" class="size-full wp-image-1780" /><p class="wp-caption-text">foto:sxc.hu</p></div> Ein Pfarrer aus Düsseldorf wird am Sonntag, den 5. September im Gottesdienst um 10 Uhr in der Arche eine Gastpredigt halten.<br />
Am Sonntag, den 12. September wird eine Pfarrerin in einem Abendgottesdienst um 18 Uhr eine Gastpredigt halten.<br />
Mit der Einladung zu einer Gastpredigt verpflichtet sich das Presbyterium noch nicht, einen der beiden Bewerber in die Pfarrstelle zu wählen. Dazu sind noch weitere Schritte notwendig. Dennoch wird auf diese Weise der Gemeinde die Möglichkeit gegeben, die Bewerber schon einmal unverbindlich kennenzulernen.</p>
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		<title>&#8220;Ein Backofen voller Liebe&#8221; Predigt über 1.Joh.4,7-11 von Pfarrer Dahl-Ruddies</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 06:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Predigten]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, der Predigttext für den heutigen 13. Sonntag nach Trinitatis steht im 1. Johannesbrief im 4. Kapitel. Ich lese die VV 7-11:
foto: sxc.hu
„Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gemeinde, der Predigttext für den heutigen 13. Sonntag nach Trinitatis steht im 1. Johannesbrief im 4. Kapitel. Ich lese die VV 7-11:<br />
<div id="attachment_1733" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/185260_glowing_embers_1.jpg" alt="glühende Kohle" title="glühende Kohle" width="300" height="225" class="size-full wp-image-1733" /><p class="wp-caption-text">foto: sxc.hu</p></div><br />
„Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. 9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.“</p>
<p>Der Boulevard, liebe Gemeinde, braucht den Allgemeinplatz.<br />
Er braucht Themen, die jeder kennt, sei es vom Hörensagen oder aus eigenem Erleben –letztlich ist das gleichgültig.<span id="more-1732"></span></p>
<p>Der Boulevard giert förmlich nach Allgemeinplätzen, buhlt um Aufmerksamkeit und bekommt sie in der Regel auch.<br />
Denn es geht, wie jeder eigentlich weiß ums Geld verdienen. Und da machen bekanntlich alle gerne mit!</p>
<p>Für die Politik hingegen gilt: Nichts ist schlimmer, als wenn man sich auf Allgemeinplätzen tummelt!<br />
Sei es nun die Gesundheits- oder die Steuerreform. Die Bildungs- oder Familienpolitik. Oder neuerdings die wieder einmal die Einwanderungsdebatte.</p>
<p>Wer einen Allgemeinplatz belegt kann gleich einpacken, wenn er ihn zu lange und zu intensiv beackert.<br />
Das überlässt man dann besser den Experten mit dem langen Atem.</p>
<p>Was dann wirklich interessiert ist dann doch wieder, ob die Kanzlerin ein bestimmtes Kleid zwei mal bei offiziellen Anlässen getragen hat, oder welche Tätowierung die Bundespräsidentengattin trägt.</p>
<p>Und die Kirche, liebe Gemeinde?<br />
Liegt sie eher am Boulevard, oder steht sie näher beim Allgemeinplatz? Wird sie gehört?<br />
Wann und wo wird sie wahrgenommen?</p>
<p>Ihr geht es da eigentlich nicht anders als der Politik:<br />
Die Kirche soll ihre ihr zugewiesene Rolle als Mahnerin und Gestalterin in der Gesellschaft ernst nehmen.<br />
Sie soll Stellung beziehen im Kampf gegen Armut und Gewalt und soll Eintreten für Gerechtigkeit. (Obwohl: Das ist im Moment schon viel, diejenigen, die ihre Enkel vor Überfremdung schützen wollen, an die Nächstenliebe zu erinnern!)</p>
<p>Und: Die Kirche soll natürlich von Gott reden.</p>
<p>Trotzdem ist es natürlich ungleich interessanter, wenn es um Personen, deren menschliche Schwächen und vor allem deren Gesetzesübertretungen geht.<br />
Hier hat eindeutig der Boulevard mit seiner Presse Vorrang.</p>
<p>Beim heutigen Predigttext dagegen scheint es auf den ersten Blick keine großen Überraschungen zu geben:</p>
<p>„Liebe“ und „Gott“, das passt doch ganz gut zusammen, ist aber jetzt keine wirklich neue Nachricht, die einen vom Hocker reißt.</p>
<p>Zunächst klingt es alles nach christlichen Allgemeinplätzen:<br />
Mit „Nächstenliebe“ als Thema beginnt es: „Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben;“ heißt es zu beginn in Vers 7.<br />
Und wenn man nicht genau hinhört, bekommt man außer „Ihr Lieben“, „Liebe“, „lieben“, „geliebte“ nicht viel mit.</p>
<p>Nicht weniger als fünfzehnmal ist in den sechs Versen unseres Abschnittes von der Liebe die Rede, in jedem Vers mindestens einmal. </p>
<p>Darf man daraus vielleicht schließen, dass es dem Autor des Johannesbriefes genau auf diese Vokabel ankam.</p>
<p>Und ist es vielleicht sogar richtig, dass damit nicht etwa ein Allgemeinplatz beackert wurde, sondern eine unheimliche Neuerung?</p>
<p>Ja, liebe Gemeinde, so ist es!</p>
<p>Nur auf den ersten Blick ist es aber wirklich das Thema Nächstenliebe, dass hier betont werden soll.<br />
Das wirklich Neue ist nun aber das, was uns heute so selbstverständlich erscheint: Das Liebe und Gott zusammengedacht und zusammen genannt werden wollen.</p>
<p>Dass, liebe Gemeinde, ist das entscheident neue im christlichen Glauben: Das Gottes Wesen als Liebe bestimmt werden will.</p>
<p>Von Gottes Gegenwart sprechen auch die „Alten“ und „Weisen“. Von Gottes Gegewart, als „Liebe“, spricht das gesamte neue Testament.<br />
Es ist geradezu der Sinn aller neutestamentlichen Schriften diese „Liebes- Geschichte“ zu erzählen.</p>
<p>Und sie lässt sich nicht anders erzählen, als in dem Geschehen, das sich zwischen Gott und dem Schicksal Jesu eben „für uns“ ereignet.<br />
Deswegen haben die Sonntage nach Trinitatis  (Dreieinigkeitsfest) diese Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Und zwar als eine Geschichte, die eine Beziehungsgeschichte ist:<br />
Eine Beziehungs-Geschichte zwischen Gott-Vater, Gott-Sohn, und Gott-Heiligem Geist.</p>
<p>Nur das Erzählen dieser Geschichte, so wie der Autor des Johannesbriefes es hier tut, bewahrt davor Gott für „Irgendetwas“ zu halten.<br />
Gott ist gerade nicht „Irgendetwas“, schon gar nicht irgend etwas Numinoses.</p>
<p>Sondern indem Gott in Jesus so handelt, wie er handelt, ist er wirklich erst erselbst.</p>
<p>Man könnte auch noch kürzer sagen: Gott ist seine Tat.<br />
Er ist, was er tut, und er tut, was er ist.<br />
Der Theologe sagt: „Gottes Sein ist ganz und gar die Tat der Liebe, Gott ist ein einziges liebendes Handeln.“</p>
<p>Martin Luther, hat in diesem Zusammenhang (zugegebener Maßen nicht ganz schlichter Gedanken) ein wunderbares Bild gebraucht:<br />
In dem Zusammenhang, dass die Sätze „Gott ist“ und „Gott liebt“ gleichbedeutend sind hat er von Gott als einem „glühenden Backofen voller Liebe“ gesprochen.</p>
<p>Ein glühender Backofen voller Liebe! Da wird einem schon beim Hören warm.</p>
<p>Und genau darum geht es auch im Evangelium! Nicht um einen Allgemeinplatz, nicht um einen Zusatz, um nette Unterhaltung und Ablenkung.<br />
Sondern es geht darum, dass mich betrifft, was Gott betrifft!</p>
<p>Denn „in der Liebe teilen Gott und die Menschen dasselbe Geheimnis“ (E.Jüngel)</p>
<p>In einer Trauansprache sage ich oft  folgenden Sätze:</p>
<p>Zueinander für immer Ja sagen &#8211; das heißt- ja, ich habe Grund, dich dein Leben lang zu lieben.<br />
Und dieser Grund ist nicht irgendetwas, auch nicht irgendetwas an dir, sondern das bist du selbst.<br />
Man kann einen Menschen um seiner selbst willen lieben, ganz einfach dadurch, dass man bei ihm bleibt und gern bei ihm bleibt.</p>
<p>Auch von Gottes Verhältnis zu uns kann gar nicht besser geredet werden, als in der Sprache der Liebe und Treue.<br />
Gibt es ein größeres Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen, als der erklärte Wille des Schöpfers, mit uns Zeit und Ewigkeit zu teilen?<br />
Wir haben Grund zu der Hoffnung, dass Gott, der uns geschaffen hat uns nicht fallen lässt, sondern uns die Treue hält.<br />
Es war Gottes Wunsch und Wille, nicht für sich alleine zu bleiben, sondern vielmehr mit uns zusammenzuleben als ein lebendiger Gott.</p>
<p>Ein größeres Zeichen der Liebe kann es für den Menschen in der Tat nicht geben. Tagtäglich aufs Neue -das ist das Geheimnis der Liebe.“ (nach E.Jüngel)</p>
<p>Das Geheimnis der Liebe ist das große Geheimnis Gottes.<br />
Dieses gering zu achten bedeutet in der Regel auch sich selbst gering zu achten.</p>
<p>Nämlich als einen, der keinen Wert hat, der nicht geliebt wird, und deswegen auch keine Liebe für sich selbst und gegen andere aufzubringen im Stande ist.</p>
<p>Das hat dramatische Folgen: In einer Gesellschaft, in der sich viele Menschen ungeliebt fühlen, weil sie an dieser Gesellschaft nicht mehr teilhaben können, schwindet schleichend die Nächstenliebe.</p>
<p>-Schwindet Verständnis für die Situation des Anderen, schwindet Interesse an ihm als Person.</p>
<p>Und wenn das passiert schwindet auch unsere Interesse an Gott.</p>
<p>Ohne Ihn wissen wir nicht, was Liebe ist.</p>
<p>Ohne den Blick auf Gottes Liebe in Jesus Christus wird Liebe zur Ware, zur Dienstleistung schlimmstenfalls zu einem Machtmittel der Unterwerfung.</p>
<p>Dann aber wird Beziehung zerstört und wo Beziehung abgebrochen wird, ist die Liebe am Ende.<br />
Wir sind als menschliches Geschöpf ohne den Schöpfer bald erschöpft.</p>
<p>Wie gut, ihr Lieben, dass es einen „glühenden Backofen“ gibt, der uns lieben lässt.<br />
Unsere Geliebte/unseren Geliebten und auch die, die wir gar nicht liebenswert finden,<br />
AMEN.</p>
<p>Weitere Predigten von Pfarrer Dahl-Ruddies finden sie unter <a href="http://pastorenstueckchen.de/category/predigt/">http://pastorenstueckchen.de</a></p>
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		<title>Kleider- und Spielzeugbörse</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hsl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Christuskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Familienzentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeugbörse]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 25.09.2010, 14.00 &#8211; 16.30 , Christuskirche
Kleider- und Spielzeugbörse
des Fördervereins Ev. Kindergarten &#8220;Am Ehrenmal&#8221;
Es werden angeboten: Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Roller, Fahrräder, Dreiräder, Autositze, Kinderwagen, Kinderstühle und vieles mehr.
Kaffee und Kuchen &#8211; auch zum Mitnehmen
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/spielzeug.jpg"><img class="size-full wp-image-1623 alignleft" title="spielzeug" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/spielzeug.jpg" alt="" width="121" height="121" /></a>Samstag, 25.09.2010, 14.00 &#8211; 16.30 , Christuskirche<br />
<span style="color: #800000;">Kleider- und Spielzeugbörse<br />
</span>des Fördervereins Ev. Kindergarten &#8220;Am Ehrenmal&#8221;<br />
Es werden angeboten: Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Roller, Fahrräder, Dreiräder, Autositze, Kinderwagen, Kinderstühle und vieles mehr.<br />
Kaffee und Kuchen &#8211; auch zum Mitnehmen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Chopin und Schumann &#8211; zum Jubiläum zweier Genies</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Chopin]]></category>
		<category><![CDATA[Musikabend]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Freitagabend, dem 27.8., um 19.00 in der Friedenskirche Meckenheim, sollen diese beiden genialen Musiker porträtiert werden, deren 200. Geburtstag wir in diesem Jahr gedenken. Betrachtungen zu ihrem Leben, ihren Werken, und natürlich Stücke von ihnen auf dem Klavier dargeboten von Martin Kahle.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1727" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/Delacroix-Zeichnung-chopin.jpg" alt="" width="220" height="199" />Am Freitagabend, dem 27.8., um 19.00 in der Friedenskirche Meckenheim, sollen diese beiden genialen Musiker porträtiert werden, deren 200. Geburtstag wir in diesem Jahr gedenken. Betrachtungen zu ihrem Leben, ihren Werken, und natürlich Stücke von ihnen auf dem Klavier dargeboten von Martin Kahle.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.meckenheim-evangelisch.de/2010/08/25/chopin-und-schumann-zum-jubilaum-zweier-genies/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Partnerschaftsreise nach Saldus (Lettland)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 15:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppen und Kreise]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Saldus]]></category>

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		<description><![CDATA[foto: sxc.hu Am kommenden Freitag  (20.8) fliegt eine Delegation unserer Kirchengemeinde nach Saldus zum Besuch unserer dortigen Partnergemeinde. Nach ihrer Rückkehr werden sie hier einen kurzen Bericht über die Reise finden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1709" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/1124721_we_have_a_deal.jpg" alt="Händeschütteln" title="" width="300" height="200" class="size-full wp-image-1709" /><p class="wp-caption-text">foto: sxc.hu</p></div> Am kommenden Freitag  (20.8) fliegt eine Delegation unserer Kirchengemeinde nach Saldus zum Besuch unserer dortigen Partnergemeinde. Nach ihrer Rückkehr werden sie hier einen kurzen Bericht über die Reise finden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Predigt über Epheser 2,4-10 von Pfarrer Dahl-Ruddies</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 14:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Predigten]]></category>
		<category><![CDATA[Predigt]]></category>

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		<description><![CDATA[foto: sxc.hu
Liebe Gemeinde,
der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im Epheserbrief im 2. Kapitel. Ich lese die VV 4-10:
„Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht &#8211; aus Gnade seid ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1702" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/1154651_windcatcher.jpg" alt="Loch im Netz" title="Freiheit" width="300" height="225" class="size-full wp-image-1702" /><p class="wp-caption-text">foto: sxc.hu</p></div><br />
Liebe Gemeinde,<br />
der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im Epheserbrief im 2. Kapitel. Ich lese die VV 4-10:<br />
„Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht &#8211; aus Gnade seid ihr selig geworden -; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. 8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“</p>
<p>Liebe Gemeinde, es geht das Gerücht, ein Pfarrer aus der Provinz hätte angesichts dieses Predigttextes einen Brief an seinen Bischof geschrieben.<br />
Einen Brief mit folgendem Inhalt:</p>
<p>„Liebe Bruder im Herrn, ich weiß nicht, was man mit der öffentlichen Lesung der Predigttexte erreichen will, wenn sie solchen Charakter haben, wie der im Epheser Brief im zweiten Kapitel vom vergangenen Sonntag.<br />
Es handelt sich hier doch um einen Text, der ohne eingehende theologische Auslegung gänzlich unverständlich bleibt. Soll ich im Rahmen einer Predigt nun Unterricht in der christlichen Religion betreiben?<br />
Das wäre doch wohl ein falsches Predigtverständnis, oder?<br />
Ich finde solche lehrhaften, theologisch dichten Texte ungeeignet zur öffentlichen geistlichen Rede und bin nicht willens meine Gemeinde mit derartiger Dogmatik zu belasten.<br />
Ich habe mich deshalb entschieden den Evangeliums Text vom Pharisäer und Zöllner zu predigen. Mit freundlichen Grüßen Ihr Pfäfflein aus der Provinz&#8230;.“</p>
<p>Leider, liebe Gemeinde wissen wir nicht, was der Bischof geantwortet hat, wenn er überhaupt geantwortet hat und wir wissen auch gar nicht recht, ob das „Pfäfflein“ aus der Provinz diesen Brief überhaupt abgeschickt hat&#8230;<br />
Aber fest steht:<br />
Selbst wenn das alles gar nicht stattgefunden haben sollte. Es gibt Predigerinnen und Prediger, die so etwas machen, und es gibt sicher auch Hörerinnen und Hörer, die dem sofort und ohne jedes zögern zustimmen würden.</p>
<p>Warum nun ist  das so und warum bekommen sie heute hier dennoch eine Predigt zum Epheserbrief zu hören?</p>
<p>Zum einen ist zu sagen, dass es ein durchaus berechtigtes Anliegen des Pfarrers aus der Provinz ist, das zu hörende Bibeltexte auch wirklich gehört werden können, und da besteht bei unserem Predigttext schon ein gewisses Problem.</p>
<p>Dennoch, meine ich, kann es gelingen, auch zunächst vielleicht abständiges und schwieriges fruchtbar zu machen, gerade weil es zunächst abständig ist.</p>
<p>Die Tendenz zu genereller Aussparung nicht eingängiger Inhalte, ist –jedenfalls was den christlichen Glauben betrifft- nicht mitzumachen!</p>
<p>Was nun den so viel gescholtenen Text angeht ist zu seiner Rettung zu sagen, dass er in ungewöhnlicher Dichte den Versuch macht den Kern christlicher Botschaft in wenige Sätze zu fassen.</p>
<p>Der Autor macht es deshalb, weil es sich bei diesem Brief ursprünglich um ein Rundschreiben an mehrere Gemeinden handelte, die alle im Begriff waren ihre jeweilige Glaubensauffassung als christliche Gemeinde noch zu finden und einzugrenzen.</p>
<p>Damit dieses Eingrenzen und Vereinheitlichen auch über Distanzen und Zeiträume hinweg gelang greift der Autor sogar zu einem Trick, der in der damaligen Zeit nicht unüblich war, um einem Schreiben zu nötiger Reputation zu verhelfen:<br />
Er schreibt im Namen des Apostels Paulus, um deutlich zu machen, dass er sich in Einklang mit der paulinischen Auslegung des Evangeliums befindet.</p>
<p>Und er tut das gar nicht mal schlecht, auch wenn man hier und da erkennen kann, das hier nicht der Apostel selbst schreibt (aber das würde jetzt zu weit führen&#8230;)</p>
<p>Der Text erscheint so dicht, weil hier die zentralen Begriffe paulinischer Theologie<br />
miteinander auf engstem Raum verwoben werden:<br />
Sünde, Christus, Liebe, Gnade, Glaube, Werke, Tod und Leben.</p>
<p>Und an der Zuordnung und Reihenfolge dieser Begriffe entscheidet sich nun gerade der evangelische Glaube, oder sollen wir besser sagen zeigt sich evangelisches Profil? Jedenfalls versteht sich der Schreiber als eine Art Profilgeber, der folgendes unterstreichen will:</p>
<p>„Durch Jesus Christus bin ich, was ich bin, nämlich ein von Gott geliebter und angenommener Mensch. An seinem Schicksal hängt mein Leben und nur durch ihn kann ich getröstet durchs Leben gehen.</p>
<p>Hätte er nicht alles für mich getan, wüsste ich nicht, was Liebe ist.<br />
Aus dieser Liebe lebe ich. Wäre sie nicht da, mein Leben wäre leer. Ich wäre tot.<br />
Ich hätte keine Hoffnung und wüsste nichts mit meinem Leben anzufangen, weil ich keine Orientierung hätte.</p>
<p>Ohne Gottes Handeln in Jesus Christus und ohne Jesu Zuwendung zu den Menschen könnte auch aus meinen Taten nichts Gutes erwachsen.</p>
<p>Denn ich bleibe immer zuerst auf meinen Vorteil bedacht und hätte ständig das Gefühl benachteiligt zu werden.<br />
Ich würde immer meine Ellenbogen ausfahren um selber atmen zu können, weil alle anderen mich bedrängen, weil sie ja auch alle nur ihren Vorteil suchen.</p>
<p>Durch Gottes Liebe aber kann ich atmen. Weil Gott mir den Raum gibt, den ich brauche. Und so muss ich den anderen auch nicht immer die Butter vom Brot nehmen.<br />
Ich muss nicht immer der beste sein. Ich muss nicht immer gewinnen. Ich kann auch andere gewinnen lassen, denn Gott lässt jedem seine Räume.<br />
Er engt niemanden ein.</p>
<p>Weil Gott mich  aus dieser Angst um mich selbst herausholt, kann ich neue Hoffnung schöpfen und mich meinen Mitmenschen zuwenden.<br />
Ich sehe in ihm den von Gott geliebten Menschen, der ich selber bin.</p>
<p>Ohne Gottes Liebe in Jesus wäre er nur mein Konkurrent im täglichen Kampf um Nahrung, Raum und Macht.<br />
Weil Gott ihn aber genauso ansieht wie mich begreife ich erst, was es heißt zu lieben.</p>
<p>Ich begreife erst, das das Gnade genannt zu werden verdient, die kein Mensch zu spenden in der Lage ist.<br />
Ich begreife erst, dass Gottes Liebe grenzenlos ist und deswegen Barmherzigkeit genannt werden darf.</p>
<p>Und ich begreife erst recht, dass ich nicht Gott bin, weil ich das alles nicht schaffe!</p>
<p>Was ich schaffe, schaffe ich durch ihn, weil er es für mich geschafft hat.<br />
Darum muss ich mir nicht selbst auf die Schulter klopfen, sondern kann fröhlich von Gottes Liebe weitererzählen, die solches zu leisten im Stande ist.<br />
Wenn mich seine Liebe erreicht, ist auch das sein Geschenk an mich, aus dem heraus ich mich neu begreifen kann.</p>
<p>Ich bin nicht mir gefangen in mir selbst (=tot), sonder er hat mich aus diesem Zustand (=Sünde) herausgerissen, um mir wahres Leben (=Auferstehung) zu schenken.“</p>
<p>Liebe Gemeinde, wenn man das so sagt, muss man zwar mehr Worte machen, es klingt etwas anders.</p>
<p>Allerdings wird auch dieser so formulierte Glaube immer Widerspruch provozieren.</p>
<p>Es ist für den modernen Menschen offenbar schwerlich hinnehmbar, dass  letztlich nicht Gutes am Menschen gelassen wird, sondern alles Gute sich dem Wirken Gottes verdankt.</p>
<p>Wer will sich das schon gefallen lassen?</p>
<p>Offenbar doch mehr Menschen als man denkt:</p>
<p>In einem deutschen Popsong gedichtet in Zeiten der Wende der 90er Jahre gibt es eine Textzeile die da lautet: </p>
<p>„Der Mensch ist leider nicht naiv.</p>
<p>Der Mensch ist leider primitiv.</p>
<p>Freiheit, ,<br />
Ist das einzige, was zählt.“</p>
<p>Das erstaunliche ist, dass tausende mitsingen, dass aber sobald von „Sünde“ geredet wird, scheinbar von etwas ganz anderem geredet wird.</p>
<p>Dabei stehen „Freiheit“ und „primitive“ Schuldverfallenheit von Menschen doch tagtäglich vor Augen.</p>
<p>Ein Brückenschlag zur Deutung der Wirklichkeit mit den Augen des Glaubens erfolgt nur selten.<br />
Zu sehr funktioniert der Reflex „die“ Kirche als Hort und Hüterin moralisch untadeligen Lebens zu begreifen.</p>
<p>Dabei ist für den Autor unseres Predigttextes, wie für den Apostel Paulus vollkommen klar, dass es darum nicht gehen kann.<br />
Es geht im christlichen Glauben nur bei der Sünde um einen Zustand!<br />
Beim christlichen Leben hingegen geht es um einen Prozess; Um ein „Werden“.</p>
<p>Niemand anders hat es in schönere Worte zu fassen vermocht, als Martin Luther:</p>
<p>„Es geht nicht um „ein Frommsein, sondern ein Frommwerden; nicht (um) ein Gesundsein, sondern ein Gesundwerden;  überhaupt nicht (um) ein Wesen, sondern ein Werden;  nicht (um) eine Ruhe, sondern eine Übung. <br />
Wir sind’s noch nicht; wir werden’s aber.<br />
 Es ist noch nicht getan und geschehen,  es ist aber im Schwang. <br />
Es ist nicht das Ende, es ist der Weg.“  <br />
Amen.</p>
<p>Weitere Predigten von Pfarrer Dahl-Ruddies finden sie unter <a href="http://pastorenstueckchen.de/category/predigt/">http://pastorenstueckchen.de</a></p>
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		<title>Einweihung der Marienkapelle in Klein-Villip</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 17:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gottesdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Kapelle Klein Villip]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange wenig beachtet, wird am 22. August in Klein-Villip einem Kleinod bäuerlich-barocker Baukunst neues Leben eingehaucht: Zur Einweihung der wiedererrichteten Marienkapelle werden der rheinische Oberkirchenrat Jürgen Dembek und Benedikt Müntnich, Abt des Klosters Maria Laach, um 14.00 Uhr erwartet.
Die Kapelle war 1973 wegen Baufälligkeit geschlossen und „niedergelegt“ worden. Im Jahr 2000 gründeten Klein-Villiper Bürger einen
gemeinnützigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/08/Kapelle-Juli2010-600-205x300.jpg" alt="" title="Kapelle Klein-Villip" width="205" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1695" />Lange wenig beachtet, wird am 22. August in Klein-Villip einem Kleinod bäuerlich-barocker Baukunst neues Leben eingehaucht: Zur Einweihung der wiedererrichteten Marienkapelle werden der rheinische Oberkirchenrat Jürgen Dembek und Benedikt Müntnich, Abt des Klosters Maria Laach, um 14.00 Uhr erwartet.<br />
Die Kapelle war 1973 wegen Baufälligkeit geschlossen und „niedergelegt“ worden. Im Jahr 2000 gründeten Klein-Villiper Bürger einen<br />
gemeinnützigen Verein zum Wiederaufbau des Gebäudes: In zäher Kleinarbeit wurden Geld– und Sachspenden in Höhe von 65.000 € eingeworben. Der erste Spatenstich erfolgte 2006. Unter der ehrenamtlichen Leitung des Architekten Klaus Schröder konnte der alte Baubestand der Kapelle weitestgehend rekonstruiert werden. So wurden – mit Ausnahme des Betonfundaments – nur seinerzeit schon benutzte Baustoffe aus der Region verwandt: Eichenholz aus der Eifel, Dachziegel vom Niederrhein, Turmschiefer von der Mosel und handgeblasenes Fensterglas aus der Rheinbacher Glasfachschule. Eine Marienstatue aus Sandstein wurde zudem bei dem Wachtberger Künstler Rudolf Hürth in Auftrag gegeben.<br />
Die Marienkapelle liegt auf dem Gebiet der Meckenheimer Kirchengemeinde Klein-Villip zählt zum Bezirk der Friedenskirche.<br />
Nun gilt es, das wiedererrichtete Gebäude mit Leben zu füllen. Ein erster Schritt wird der ökumenische Gottesdienst zur Einweihung am 22. August um 14.00 Uhr sein. Aber schon jetzt haben sich viele Gruppen zu Andachten eingefunden. Auch Wanderer haben hier Gelegenheit zur stillen Einkehr. Kommen Sie doch auch mal nach Klein-Villip, um die neue alte Kapelle in Augenschein zu nehmen.<br />
Hans Böhm<br />
Näher Infos unter <a href="http://www.toepferort-adendorf.de/vereine/kapellenverein.html">hier</a> und <a href="http://www.blickpunkt-godesberg.de/rag-rsg-bp/docs/259552/wachtberg">hier</a>.</p>
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