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	<title>Evangelische Kirchengemeinde Meckenheim &#187; Presbyterium</title>
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	<link>http://www.meckenheim-evangelisch.de</link>
	<description>Die Website der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim</description>
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		<title>&#8220;Insel der Seligen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 12:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindeversammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzentriertes Zuhören bei der Vorstellung (Dahl-Ruddies)
In der Christuskirche stellten  sich am 22.1.2012 im Rahmen einer mit etwa 120 Teilnehmern eher gut besuchten Gemeindeversammlung 16 Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahl vor. Nach einem Gottesdienst, in dem Pfarrer Dahl-Ruddies über die Geschichte des Naaman (mit einigen aktuellen Bezügen) predigte und nebenbei mit drei Paul-Gerhardt-Liedern dem bedeutenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3944" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2012/01/Gemeindeversammlung-2012.jpg"><img class=" wp-image-3944" title="Gemeindeversammlung 2012" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2012/01/Gemeindeversammlung-2012-300x225.jpg" alt="" width="432" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Konzentriertes Zuhören bei der Vorstellung (Dahl-Ruddies)</p></div>
<p>In der Christuskirche stellten  sich am 22.1.2012 im Rahmen einer mit etwa 120 Teilnehmern eher gut besuchten Gemeindeversammlung 16 Kandidatinnen und Kandidaten für die Presbyteriumswahl vor. <span id="more-3942"></span>Nach einem Gottesdienst, in dem <strong>Pfarrer Dahl-Ruddies</strong> über die Geschichte des Naaman (mit einigen aktuellen Bezügen) predigte und nebenbei mit drei Paul-Gerhardt-Liedern dem bedeutenden Liederdichter gedachte, und einer Umbau- und Kaffeepause erläuterte er als  Vorsitzender des Presbyteriums noch einmal das Wahlverfahren für den 5. Februar.  Es sind 12 Presbyterinnen und Presbyter (13 zur Auswahl) sowie 2 Mitarbeitende (3 zur Auswahl) zu wählen, so daß eine echte Wahlmöglichkeit besteht (Siehe auch <a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/2012/01/21/gemeindeversammlung-6/" target="_blank">hier</a>). Gewählt wird das Gesamtpresbyterium, etwaige Zuständigkeiten für Gemeindebezirke werden erst später entschieden.</p>
<p>In launigen Kurzansprachen stellten sich Kandidatinnen und Kandidaten der Gemeindeversammlung vor und benannten ihre speziellen Motivationen und Interessensgebiete. Pfarrer Dahl-Ruddies betonte danach die <strong>besondere Atmosphäre der Gemeinsamkeit im Leitungsgremium</strong>, die auch bei Auseinandersitzungen immer gewahrt und spürbar bleibe. Unter anderem deshalb spreche der <strong>Superintenden Dr. Kennter</strong> auch schon mal von der Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim als  einer <em>&#8220;Insel der Seligen&#8221;</em>!</p>
<p>Die Möglichkeit zum Nachfragen nutzen die Versammelten kaum und wurden gegen Mittag mit einem zünftigen Eintopf verpflegt.</p>
<p><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2012/01/Kandidatenrunde-2012.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-3946" title="Kandidatenrunde 2012" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2012/01/Kandidatenrunde-2012-300x187.jpg" alt="" width="413" height="256" /></a></p>
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		<title>Betriebsamer November im Presbyterium</title>
		<link>http://www.meckenheim-evangelisch.de/2011/11/24/betriebsamer-november-im-presbyterium/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 18:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökumene]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Menge Papier in der Haushaltssitzung (Lücker)
Der November ist im Presbyterium meist ein recht betriebsamer Monat. Die Herbstferien sind vorbei, die Haushaltsberatungen stehen an, es ist Herbstsynode, ein paar Ausschüsse tagen noch vor der Weihnachtszeit&#8230;
In diesem Jahr häufen sich die Termine besonders: So habe ich z.B. in diesem Monat Vorbereitung zur Presbyteriumssitzung, Finanzausschuss, Kindergartenausschuss, reguläre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3728" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2011/11/Haushalt1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3728" title="Haushalt" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2011/11/Haushalt1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Jede Menge Papier in der Haushaltssitzung (Lücker)</p></div>
<p>Der November ist im Presbyterium meist ein recht betriebsamer Monat. Die Herbstferien sind vorbei, die Haushaltsberatungen stehen an, es ist Herbstsynode, ein paar Ausschüsse tagen noch vor der Weihnachtszeit&#8230;</p>
<p>In diesem Jahr häufen sich die Termine besonders: So habe ich z.B. in diesem Monat Vorbereitung zur Presbyteriumssitzung, Finanzausschuss, Kindergartenausschuss, reguläre Presbyteriumssitzung, Sondersitzung zur Verabschiedung des Haushaltes und auch noch einen ganzen Tag lang Herbstsynode.</p>
<p>Hinzu kommt noch ein besonderer Termin in der Arche: Wir treffen uns mit dem <strong>Pfarrgemeinderat der katholischen Schwestergemeinde</strong>, stellen uns  unsere jeweiligen Leitbilder (Gemeindepastoral und Gemeindekonzeption) vor und wollen uns weiter persönlich kennen lernen &#8211; eine Veranstaltung, auf die sich beide Seiten freuen!</p>
<p>Bevor es dann im neuen Jahr mit den <strong>Wahlen zum Presbyterium</strong> weitergeht, freuen wir uns auf einen etwas ruhigeren Advent.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bericht des Vorsitzenden auf der Gemeindeversammlung am 16.10.2011</title>
		<link>http://www.meckenheim-evangelisch.de/2011/10/16/bericht-gemeindeversammlung-2011-pfarrer-dahl-ruddies/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 09:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenskirche]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindeversammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Pfarrer Knut Dahl-Ruddies 
Kirche und Öffentlichkeit
Nichts scheint so umstritten zu sein wie die beiden Begriffe, jeder für sich und beide zusammen gewissermaßen im gegenseitigen Bezug. Dabei gehört das Wort Gottes selbst in die Öffentlichkeit und ist ohne den Adressaten gar nicht zu denken.
Für die Kirchen ist das nach wie vor Grundvoraussetzung ihres Selbstverständnisses, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Pfarrer Knut Dahl-Ruddies </p>
<p>Kirche und Öffentlichkeit<br />
Nichts scheint so umstritten zu sein wie die beiden Begriffe, jeder für sich und beide zusammen gewissermaßen im gegenseitigen Bezug. Dabei gehört das Wort Gottes selbst in die Öffentlichkeit und ist ohne den Adressaten gar nicht zu denken.<br />
Für die Kirchen ist das nach wie vor Grundvoraussetzung ihres Selbstverständnisses, die Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an „alles Volk“ wie es meist bedeutungsschwer heißt.<br />
Dieser Anspruch trifft nun vermehrt auf einen wachsende Teil dieses Volkes, der sich dieser Selbstverständlichkeit gerade nicht mehr selbstverständlich aussetzten lassen will.</p>
<p>Im Gegenteil: Die Tendenz die Kirchen von zentralen Plätzen der Gesellschaft zu entkoppeln steigt. <span id="more-3597"></span> Strikte Trennung von Staat und Kirchen werden mitunter parteiübergreifend diskutiert. Die Heftigkeit der Diskussion zeigte sich zuletzt in der Debatte über die Rede des Papstes vor dem deutschen Bundestag. An der vordergründigen Frage, wer im deutschen Bundestag reden dürfe, wurde letztlich das Verhältnis von Staat und Kirche thematisiert, allerdings nicht als offene Diskussion, sondern eher als Plattform für die Präsentation von Vorurteilen, die ganz gewiss nicht (oder zumindest noch nicht) in der Lage sind, die verfassungsmäßig garantierte Stellung der Kirchen zu bestreiten.</p>
<p>Dass es dabei um das Oberhaupt der römisch katholischen Kirche geht, entlastet uns als Protestanten insofern nicht, da die mitunter kirchenkritische Öffentlichkeit hier kaum konfessionell unterscheidet.<br />
Es besteht vielmehr eine Haftungsgemeinschaft, wie unser Präses und derzeitige Ratsvorsitzende D. Nikolaus Schneider kürzlich formuliert hat.</p>
<p>Wie nun dem sich verändernden gesellschaftlichen Klima entgegentreten?<br />
Oftmals erwecken gerade kirchenleitende Verlautbarungen den Eindruck eines „so geht das nicht“, „wir sind immer noch viele“, „das Abendland hat solche christlichen Wurzeln, die nur unter größter Beschädigung eine kirchlich veränderte Landschaft überdauern würden“.<br />
Es ist zu beachten, dass es zu den Aufgaben von Kirchenleitungen gehört solche Töne von sich zu geben. Als kleine oder auch große Kirchengemeinde vor Ort sollte allerdings eine andere Gangart gewählt werden:</p>
<p>Nicht das Festhalten sollte im Vordergrund stehen, sondern das freigeben.<br />
Nicht das Besserwissen, sondern das auf Überzeugung Zielende ist anzustreben.<br />
Nicht das Belehren, sondern das Bedenken ist zu fördern.</p>
<p>Eine Kirche die solche Art der Arbeit an der Öffentlichkeit tut, wird mit Sicherheit eher gehört als angefeindet werden.</p>
<p>Wie sieht diese Art der Arbeit an der Öffentlichkeit hier vor Ort bei uns in Meckenheim aus. Auf welchem Weg war die evangelische Kirchengemeinde Meckenheim in diesem und dem vergangenem Jahr?<br />
Dazu seien einige Felder benannt:</p>
<p>1. Offene Kirche<br />
Seit diesem Frühjahr ist die Friedenskirche „offene Kirche“ und das im ganz wörtlichen Sinn. Sie ist auch außerhalb der gottesdienstlichen Zeiten verlässlich geöffnet und lädt ein zum Gebet, zur Besinnung oder zum Verweilen. Es besteht die Möglichkeit eine Kerze zu entzünden, einen Gruß oder eine Gebet in ein dafür vorbereitetes Buch zu schreiben oder einfach nur „da“ und also im Kirchraum zu bleiben.<br />
Wichtig ist vor allem das Signal nach Außen. Kirche schottet sich nicht ab. Die Türen sind nicht überwiegend verschlossen sondern offen. Beim Betreten des Kirchraum besteht die Möglichkeit sich in neuem Licht, und damit anders wahr zu nehmen. Als ein Mensch, der zu Gott kommen kann, als ein Mensch der zu Gott gehört, als einer, der von Gott wahrgenommen und anerkannt wird.<br />
Entscheident ist nicht die Zahl derer, die das Angebot wahrnehmen. Entscheident ist vielmehr die Geste des sich Öffnens.<br />
Hier ereignet sich Zuwendung, die nicht unter Druck setzt, sich aber als Möglichkeit ins Gespräch bringt und somit die Voraussetzung für Kontakt eröffnet. So eröffnen sich zugleich Räume zur Kommunikation des Evangeliums in der Vielgestaltigkeit von Gottesgegenwart.</p>
<p>Diese Vielgestaltigkeit von Gottesgegenwart soll auch in unseren Gottesdiensten zum Ausdruck kommen. Die Vielfältigkeit der gottesdienstlichen Angebote ist in der Vergangenheit immer wieder erwähnt und auch gelobt worden.<br />
Gleichzeitig muss erwähnt werden, dass diese Vielgestaltigkeit nur dadurch ermöglicht wird, dass es in unserer Gemeinde mehr Predigerinnen und Prediger gibt als Pfarrstelleninhaber. Ohne deren tatkräftige Unterstützung wäre ein solch reichhaltiges Angebot nicht denkbar.<br />
Gleichwohl hat es sich das Presbyterium zur Aufgabe gemacht auch unter sich verändernden Bedingungen gottesdienstlich Vielgestalt aufrecht zu erhalten. Das wird nicht ohne Einschnitte zu machen sein.<br />
Über die Tiefe der Schnitte, deren Beginn und derer Zielrichtung gibt es ebenfalls vielgestaltige presbyteriale Auffassungen.<br />
Den Konsens presbyterialer Beratungen in gottesdienstlichen Angelegenheiten können sie dem jeweils aktuellen Predigtplan entnehmen.<br />
Unter der Überschrift Vielfältigkeit des gottesdienstlichen Angebots lassen sie mich zwei Gottesdienste besonders hervorheben, da den einen weil er erstmalig stattgefunden hat, den anderen weil er in seiner Einmaligkeit noch bevorsteht:<br />
Zum Valentinstag im Februar diesen Jahres gab es erstmalig einen Gottesdienst in der Friedenskirche. Und am zweiten Advent wird es hier in der Christuskirche einen Gottesdienst geben, der vom Gefängnispfarrer Louis und einem Team von ehrenamtlichen vorbereitet wird.<br />
Desweiteren liegt dem Presbyterium ein Antrag zu dieser Gemeindeversammlung von Gunther Herr aus Adendorf vor, der das Presbyterium bittet einen Tauferinnerungsgottesdienst zu feiern, wie es ihn vor einigen Jahren schon einmal in der Friedenskirche gegeben hat.</p>
<p>Vom Gottesdienst zur Liturgie.</p>
<p>2. Neue Liturgische Ordnung<br />
Seit einem knappen Jahr ist die neue Gottesdienstordnung unserer Kirchengemeinde in Gebrauch. Nach einer dreimonatigen Erprobungsphase war das Presbyterium der Ansicht, dass einer beschlussmäßigen Verabschiedung nichts mehr im Wege stehen würde.<br />
Allerdings werden hier und da immer wieder Einwände laut, die sich an einzelnen Elementen stoßen.<br />
Besonders genannt werden die Stellung des Vaterunsers in der Abendmahlsliturgie: Hier hat das Herrengebet in dem Sendungsteil am Ende des Gottesdienstes, nach dem Fürbittengebet seinen Platz gefunden und folgt nicht unmittelbar nach den Einsetzungsworten.<br />
Ebenso wird Anstoß daran genommen, dass zu einer der beiden Lesungen (nämlich dem Tagesevangelium) die Gemeinde steht, während sie zur alttestamentlichen Lesung sitzen bleibt.</p>
<p>Der gerade genannte Punkt war als Tagesordnungspunkt auf der Septembersitzung des Presbyteriums. Es gibt einen schriftlichen Vorschlag eines Gemeindegliedes diese Praxis zu ändern.<br />
Die im Augenblick geltende Beschlusslage sieht vor, dass der Ausschuss für Theologie und Gottesdienst in seiner Oktobersitzung dem Presbyterium eine Empfehlung vorlegt, wie in dieser Angelegenheit entschieden werden soll.</p>
<p>Bei dem anderen genannten Punkt, der Stellung des Herrengebetes in der Liturgie, sieht das Presbyterium wenig Handlungsspielraum.<br />
Grundlegend für die Liturgiereform war ein behutsames anpassen der damals bestehenden liturgischen Ordnung an das neue Gottesdienstbuch –so heißt die zur Zeit geltende Agende. Dieses Gottesdienstbuch zeichnet sich dadurch aus, dass sie einer Vielzahl liturgischer Abläufe gerecht zu werden versucht. Dabei werden verschiedene sog. „Grundformen“ angeboten.<br />
Der Ausschuß für Theologie und Gottesdienst hat seiner Zeit eine Grundform ausgewählt, die der damals geltenden Ordnung möglichst nahe kommt, um mit möglichst wenigen Eingriffen auszukommen. In dieser, Fassung war das Vaterunser Bestandteil des Sendungsteils, gehört also nach das Fürbittengebet.</p>
<p>Allerdings –und das war noch nicht Gegenstand presbyterialer Bratung— scheint es nicht ganz ausgeschlossen, dass dem Ausschuss seinerzeit eine andere Ausgabe des neuen Gottesdienstbuches Vorlag.<br />
Denn in der Vorbereitung auf diesen Bericht habe ich auf Anraten meines Amtsbruders Mölleken noch einmal alle Grundformen miteinander verglichen. Dabei bin ich zum selben Ergebnis wie er gekommen:<br />
In allen Grundformen findet das Vaterunser seinen Platz in der Abendmahlsliturgie.<br />
Zwar an verschiedenen Stellen, aber immer im Abendmahls- und nicht im Sendungsteil.<br />
Es scheint tatsächlich nahezuliegen, dass dem Ausschuss (und ich füge hinzu: unter meinem damaligen Vorsitz) seinerzeit ein Fehler unterlaufen ist.<br />
Da den Presbyterinnen und Presbytern diese Information erst in dieser Woche elektronisch übermittelt worden ist, bitte ich eventuelle Unmutsäußerungen darüber an meine Adresse zu übermitteln <img src='http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>3. Kirche und Diakonie<br />
Bei unserem Tag der offenen Tür, den wir in diesem Februar in der Arche haben stattfinden lassen, konnte man und frau sich davon überzeugen, dass neue Zeiten dort angebrochen sind.<br />
Das gilt nicht nur für das neue Gesicht meines Amtsbruders Ungerathen als Pfarrer der Arche.<br />
Das gilt insbesondere für die Errichtung des Diakonischen Zentrums Arche. Durch die Kooperation mit dem Diakonischen Werk Bonn wird nicht nur das diakonische Profil der Arche gestärkt und erweitert, sondern die Kirchengemeinde Meckenheim erhält auch finanzielle Einnahmen, die benötigt werden, um unseren nicht gerade kleinen Immobilienbestand mittelfristig zu unterhalten.<br />
Wer meint, das Diakonische Zentrum würde vor allem durch seine umfangreiche Beschilderung in Erscheinung treten, sollte sich vor Ort eines besseren belehren lassen! Die Arbeitsbereiche hier auch nur zu benennen, würde dieses Bericht sprengen. Den Weg dorthin können Sie jetzt immerhin nicht mehr verfehlen.<br />
Aber auch dass gehört zum heutigen Geschäft: Wer in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden will, muss erheblich lauter klappern, als das vor einigen Jahren noch der Fall war.</p>
<p>Laut geklappert haben wir auch als wir im März diesen Jahres die 10. Diakonische Konferenz haben stattfinden lassen. Ein Rückblick auf zehn Jahre Themen aus Diakonie und Sozialpolitik machten deutlich wie notwendig hier ein langfristiges Denken und Handeln von Bedeutung ist.<br />
Zum Thema „Was geht mich deine Armut an?“ erhielten wir ein ausgezeichnetes Referat von Pfarrer Dr. Uwe Becker Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, und einen engagierten Streiter in der Podiumsdiskussion, bei der die Politiker in der Runde oft sprachlos dastanden.</p>
<p>Sprachlos wiederum standen wir als Kirchengemeinde da, als und bescheinigt wurde, dass unsere lang geplanten Umbaupläne für des Familienzentrum am Ehrenmal nicht wie geplant durchgeführt werden können.<br />
Dem Land NRW fehlen die Gelder für die Umbaumaßnahmen.<br />
Und aus eigenen kirchlichen Mitteln einen Umbau zu finanzieren kommt für eine Kirchengemeinden aufgrund ihrer finanziellen Ausstattung gar nicht in Betracht.<br />
Zur Erinnerung: Das Familienzentrum am Ehrenmal muss umgebaut werden, weil auch kleinere Kinder unter drei Jahren nun die Kindertagesstätte besuchen können. Dazu bedarf es besonderer Anforderungen z.B. Wickeltische, Sanitärumbau, Ruheräume u.a.<br />
Die Umbaumaßnahmen sind vom Landschaftsverband bereits bewilligt. Leider geht es aber im Moment nicht einen Schritt vorwärts. Das ist unschön für unser presbyteriales Arbeiten, denn der Zeitaufwand für diese Planungen ist nicht unerheblich, zumal zwischenzeitlich auch ein kompletter Neubau in Erwägung gezogen worden ist.<br />
Aber auch für die Mitarbeiterinnen im Familienzentrum bedeutet das eine unnötige Belastung ihrer Tätigkeit.</p>
<p>Schließlich sei unter dem Punkt „Kirche und Diakonie“ noch erwähnt, dass das Johanneshaus in Meckenheim, gegenüber der Friedenskirche den Träger gewechselt hat. Die Johannes Senioren Werke haben Insolvenz angemeldet und sämtliche Senioren Häuser sind von den Johannitern übernommen worden.<br />
Das hat zur Folge, dass auch ein neues Kuratorium eingesetzt werden soll. Entsprechende Anfragen hat es bereits gegeben. Das sich die evangelische Kirchengemeinde Meckenheim hier in der Pflicht sieht muss nicht ausdrücklich betont werden.<br />
Im Johanneshaus selbst gibt es demnächst wohl auch eine neue Leitung. Der bisherige Leiter Herr Gieraths hat die Leitung einer anderen Einrichtung in Norddeutschland übernommen.</p>
<p>4.Kirche und Nachhaltigkeit<br />
Seit einigen Jahren bemüht sich die Kirchengemeinde das Thema Frieden Gerechtigkeit Bewahrung der Schöpfung in ihrem eigenen Umgang mit Resourcen verstärkter Beachtung zu unterwerfen. Das betrifft Neuanschaffungen von Geräten aber auch den Umgang mit Verbrauchsmaterial und natürlich besonders die Heizsysteme unserer Kirchenzentren.<br />
Bei der Neuanschaffung der Heizungsanlage im Zentrum Christuskirche haben wir uns für die neueste Technik im Bereich der Erdgasheizungen entschieden. Hierbei kam, wie schon seinerzeit bei den Planungen für das Zentrum Friedenskirche, die Energieagentur NRW beraterisch zum Einsatz. Die oft genannte Technik der Kraft-Wärmekoppelung ist für Kirchengemeinden meist nicht sinnvoll, da der eigen Strombedarf eines Kirchenzentrum doch sehr niedrig ist. Eine Kombination von Heizleistung und Stromgewinnung kam, wie schon in der Friedenskirche, nicht in Betracht.<br />
Am 15.3. 2011 wurde das Presbyterium von einem Gemeindeglied aufgefordert den Einsatz von Photovoltaik auf Dächern von kirchengemeindlichen Gebäuden zu prüfen. Diese Bitte wurde im Vorfeld dieser Gemeindeversammlung am 25.9. noch einmal deutlich unterstrichen. Die Beschlusslage des Presbyteriums dazu ist folgende:<br />
In 2012 wird es notwendig sein das Heizungssystem im Kirchenzentrum „Die Arche“ näher zu untersuchen. Da in diesem Kirchenzentrum andere Gegebenheiten vorliegen als in den beiden anderen Zentren (es befinden sich in der Arche eben mehrere Wohnbereiche) soll geprüft werden ob hier nicht die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie (also ein Photovoltaisches System) mit Solarthermischer Unterstützung (also Warmwasser) zum Einsatz kommen kann.<br />
Eine Vorabprüfung hat ergeben, dass sämtliche kircheneigenen Dächer sich ausgezeichnet photovoltaisch nutzen ließen. Wir sind zuversichtlich, dass die Nutzung der Sonnenenergie in der Arche zum Einsatz kommen kann. Denn Pfarrer Ungerathen liebt nicht nur Sonneblumen, sondern hat in seiner vorigen Pfarrstelle sehr viel Erfahrung bei der Umrüstung auf diese Art der Stromerzeugung sammeln können.</p>
<p>Im Bereich der Verbrauchmittel werden sie vielleicht durch unsere neue Beschilderung beim Kirchenkaffe bemerkt haben, dass Kaffe und Tee nun ausschließlich aus dem Fairen Handel bezogen werden.<br />
Das Angebot beim Kirchkaffe selbst Fair gehandelte Produkte kaufen zu können wird immer wieder gewünscht, ist bisher aber noch nicht zu einer Verwirklichung gekommen.<br />
Wenn jemand unter ihnen ist, der bereit wäre sich dafür einzusetzen und stark zu machen, würde das sicher einen großen Schritt zur Durchführung dieses Anliegens bedeuten.</p>
<p>Auch im Bereich der Büro Materialien sollen vermehrt umweltverträgliche Produkte zum Einsatz kommen. Die Umstellung dort ist aufgrund der arbeitstechnischen Abläufe allerdings deutlich schwieriger als in einem privat Haushalt. Hier ist Durchhaltevermögen verlangt und die Bereitschaft längerfristige positive Effekte höher zu bewerten als schnelle Ergebnisse und das Festhalten am bewährten.</p>
<p>Mit dieser letzen Bemerkung ist ein gutes Stichwort zum 5. Thema gefunden:</p>
<p>5.Ökume –Partnerschaft mit der römisch-katholischen Kirche<br />
Im November letzten Jahres hat es seit langen Jahren ein erstes Treffen mit dem katholischen Pfarrgemeinderat (30.11.2010) gegeben. Das Treffen verlief so konstruktiv, das zwei konkrete ökumenische Veranstaltungen neu durchgeführt werden konnte. Neben den ökumenischen Schulgottesdiensten gab es eine gemeinsame Veranstaltung in der Nacht der offenen Kirche in Wormersdorf und es gab ein vielbeachtetes erste ökumeniches Bibellesen in der Friedenskirche im Juni diesen Jahres (18.6.). Diese Veranstaltungen stießen auf so große Resonanz, dass zu weiterem ökumenischem Tun ermutigt.<br />
Zukünftig wird es ein jährliches Treffen von Presbyterium und Presbyterium geben. Und nicht nur die regelmäßigen ökumenischen Dienstbesprechungen der Hauptamtlichen. Ende November diesen Jahres steht das nächste Treffen an zu dem das Presbyterium eine kleine Vorbereitungsgruppe einrichten wird.<br />
Leider ist die Personalsituation in der katholischen Gemeinde immer noch nicht eindeutig. Es gibt weitere gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Pfarrer der Gemeinde. Es zeichnet sich aber wohl ab, dass der jetzige Pfarrverweser Dr. Malcherek die Nachfolge von Pfarrer Jung antritt.<br />
Schmerzlich war der Abschied von Diakon Werner Preller, der eine feste Größe in den ökumenischen Beziehungen bildete. Als Pfarrerin Angelika Zädow zu seinem Abschied kam, wurde allen Beteiligten deutlich, dass eine sehr fruchtbare ökumenische Ära zu Ende gegangen ist.</p>
<p>Ein Neuanfang ist bereits gemacht: Die diesjährigen ökumenischen Kinderbibeltage fanden am letzten Freitag in der Arche mit Fr. Wallot statt, die mit einer halben Stelle in St. Michael arbeitet.<br />
Nachfolger von Diakon Preller ist Herr Diakon Lux beide haben ihre Stellen gewissermaßen getauscht. Herr Preller ist nun in der ehemalige Gemeinde von Herrn Lux in Bonn tätig.</p>
<p>6. Weitere Gegenstände presbyterialer Beratungen im vergangenen Jahr<br />
Um der von mir selbst angestrebten Kürze meiner Ausführungen gerecht zu werden nenne ich nur kurz einige Themenfelder. Wenn sie zu einem Punkt weitere Informationswünsche haben, bitte merken und für die Aussprache aufbewahren.</p>
<p>-Von der Strategie zur langfristigen Planbarkeit kirchlichen Lebens hatte der Kirchmeister in seinem Bericht schon gesprochen. Dazu gehört auch die Frage nach der Wiederbesetzung von endenden Arbeitsverhältnissen. Im Jahr 2013 enden mehrere Arbeistsverhältnisse von Mitarbeitenden. Es gibt einen Strukturausschuss innerhalb unserer presbyterialen Arbeit, der sich mit den Arbeistfeldern der Mitarbeitenden befasst und dem Presbyterium Vorschläge zum Umgang mit den frei werdenden Stellen unterbreitet.<br />
-Ein Arbeitstfeld dem das Presbyterium in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit geschenkt hat war der Bereich der Jugendarbeit. Wir sind dankbar, dass in diesem Bereich Arbeit mit und von Jugendlichen in unserer Gemeinde geleistet wird.<br />
Beschäftigt haben wir uns auch mit einem von der Landeskirche vorgeschlagenen Beschluss zu einem erweiterten Führungszeugnis, dass Mitarbeitende in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nun beibrigen müssen. Dieses gilt für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende. Vergleichbares ist auch in anderen Bildungseinrichtungen geschen, z.B. in Schulen.</p>
<p>-Im Bereich der Mitarbeitenden ist zu erwähnen, dass wir beschlossen haben die Richtlinien der Landeskirche für Mitarbeitenden Gespräche auch in unserer Gemeinde einzuführen.</p>
<p>-Desweiteren haben wir uns Richtlinien zur Beschaffung von Hard- und Software gegeben, die darauf aus sind, den zunehmenden Kostendruck durch Lizensierungen auf ein Minimum zu reduzieren.</p>
<p>-Der Fuhrpark von gemeindeeigenen Kraftfahrzeugen wurde einer Überprüfung unterzogen. Dazu kam es zu einer Abstoßung und einer Neuanschaffung eines Jahreswagens. Der zweite neue Gemeindebus im Bereich der inklusiven Arbeit war eine Ersatzbeschaffung, die durch Versicherungsprämien finanziert wurde.<br />
Künftig sind wir in den Farben Grün, Rot und Weiß unterwegs. Die Farbwahl ist weder liturgisch noch politisch sondern praktisch motiviert.<br />
Mittelfristig streben wir eine Verkleinerung des Fahrzeugbestandes an.</p>
<p>-Berichteten wir in der letzten Gemeindeversammlung von der Anschaffung einer Höranlage für alle Kirchenzentren, fällt die Anschaffung von Gesangbüchern in Großdruck zwar finanziell weniger ins Gewicht, zeigt aber inhaltlich dennoch, dass wir mit dem Thema Inklusion gewillt sind ernst zu machen. Dieses wir im übrigen auch auf der nächsten Diakonischen Konferenz das Leitthema sein.</p>
<p>7.Personalia<br />
Es hat in diesem Jahr einige personelle Veränderungen gegeben. Natürlich gilt auch in einer Kirchengemeinde: Erst redet man über Inhalte, dann über Personen.<br />
Aber Sie alle wissen, dass das nur begrenzt gilt.<br />
Wie haben im Januar Pfarrer Frank Ungerathen in sein Amt eingeführt und im Monat darauf Pfarrer Nosek ebenfalls. Fast gleichzeitig haben wir Pfarrer z.A. Heinemann verabschiedet. Inzwischen ist Pfarrer Heinemann auf eine Pfarrstelle in Langenfeld in der Nähe von Düsseldorf gewählt worden, und wir werden mit einer kleinen Abordnung unserer Gemeinde am 6.11. zu seiner Einführung reisen. Wer mitfahren will ist herzlich dazu eingeladen.</p>
<p>Solch personellen Veränderungen sind schnell genannt. Selten wird aber bewusst, dass eine Kirchengemeinde ein sehr komplexes System ist, dass für diejenigen die neu dazukommen nur sehr langsam zu durchschauen ist. So gesehen befinden wir uns als Team der Amtsbrüder (und der einen überaus reizenden Amts-Schwester) auch nach einem guten halben Jahr noch in einer Orientierungsphase.<br />
Nach wie vor ist zu betonen, dass das Arbeits Klima unter den Pfarrern und der Pfarrerin ausgesprochen gut ist.<br />
Auch Presbyterinnen und Presbyter, die aus anderen Gemeinden auch anderes zu berichten wissen, können dem zustimmen, so jedenfalls ist mein Eindruck als Vorsitzender.<br />
Selbiges lässt sich übrigens auch von der presbyterialen Arbeit insgesamt sagen. Die Sitzungen sind in aller Regel von einer ausgesprochen guten Gesprächsatmosphäre geprägt. Auch das ist nicht selbstverständlich.<br />
Außerhalb der pfarramtlichen Veränderungen ist die Berufung von Herrn Buxbaum als Baubeauftragten der Christuskirche zu nennen, der dankenswerter Weise auch schon gute Beratungsdienste geleistet hat, als es jüngst um die Erneuerung der schon genannten Heizungsanlage in der Christuskirche ging.</p>
<p>An diesem Punkt gäbe es noch einiges zu erwähnen. Ich breche aber hier ab und komme zum letzten Punkt meines Berichtes:</p>
<p>8. Ausblick und Termine<br />
Die Wahlen zu einem neuen Presbyterium werden derzeit vom Presbyterium selbst vorbereitet. Es wir einige Veränderungen geben und wir sind guter Dinge, dass es —wie in der Vergangenheit— zu einer echten Wahlmöglichkeit kommen wird.<br />
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass das Presbyterium beschlossen hat, dass es keine einzelnen Wahlkreise gibt, sondern das für alle drei Pfarrbezirke nur ein Wahlkreis eingerichtet wird.<br />
Diese Vorgehen soll deutlich machen, das sich diese drei Pfarrbezirke mit ihrem jeweils eigenem Kirchenzentrum, als eine Kirchengemeinde verstehen, und die presbyteriale Zuständigkeit im Besonderen eine Aufgabe des gesamten Presbyteriums nach der Wahl darstellt.<br />
In diesem Zusammenhang von „Umgemeindung“ einzelner Presbyter zu sprechen ist sachlich falsch und geht am Kern des Selbstverständnis des Presbyteriums vorbei.<br />
Dem Vorschlag eines Gemeindegliedes, dass Bewerberinnen und Bewerber aus den Ortschaften -so sie sich aufstellen lassen- automatisch als gewählt gelten sollen kann damit nicht entsprochen werden. Im übrigen wäre damit auch die Wahlordnung der rheinischen Kirche nicht mehr beachtet.<br />
Das Thema „Ortschaften“ brauche ich an dieser Stelle nicht mehr weiter zu behandeln, das eine „ausführliche Anfrage“ angekündigt ist unter der Überschrift „Lüftelberg im Blickfeld“.</p>
<p>Bis zum –im Rheinland gut zu merkenden Datum—11.11.2011 können Kandidaten  zur Wahl vorgeschlagen werden. Entsprechende Vordrucke für die Vorschläge sind im Gemeindebüro zu bekommen.</p>
<p>Nach den Presbyteriumswahlen wird es im Februar und März das Angebot von Glaubenskursen geben. Meine Frau und ich hatten das vor zu Beginn meiner Tätigkeit in der Friedenskirche schon ein einmal angeboten. Nun wird es Kurse in der Arche geben, die Frank Ungerathen und Irmela Richter gemeinsam vorbereiten und durchführen werden.<br />
Glaubenskurse passen gut zu der Absicht des Presbyteriums aus dem Presbyterwochenende das vergangenen Jahres. Dort wurde die Notwendigkeit erkannt, dass unser kirchliches Handeln einer neuen Perspektive bedarf.<br />
Kirchliche Angebote sollen nicht mehr auf traditionelle Altersgruppen hin zugeschnitten werden, sondern es sollen Ergebnisse aus soziologischen Studien für die Strukturierung und Zielführung gemeindlichen Handelns fruchtbar gemacht werden. Das zu erläutern wäre eine extra Gemeindeversammlung wert, deshalb breche ich hier erneut ab.</p>
<p>Begonnen hatte ich meinen Bericht mit dem Thema Kirche und Öffentlichkeit. „Nichts scheint so umstritten zu sein wie die beiden Begriffe, jeder für sich und beide zusammen gewissermaßen im gegenseitigen Bezug. Dabei gehört das Wort Gottes selbst in die Öffentlichkeit und ist ohne den Adressaten gar nicht zu denken.“<br />
Hatte ich gesagt<br />
Mit dem Thema Öffentlichkeit möchte ich auch schließen.<br />
Die Sitzungen des Presbyteriums sind im Moment teilöffentlich. Ganz öffentlich können sie nicht sein, weil auch Dinge verhandelt werden, die Personalentscheidungen betreffen. Die Aufteilung der Tagesordnung in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil macht im Vorfeld etwas mehr Arbeit. Zumal die Öffentlichkeit bisweilen von ihrem Recht gebraucht macht, nicht zu erscheinen.<br />
Aus diesem Grund wurde im Presbyterium ab und an die Frage laut, wie man es mit dieser teilöffentlichen Sitzung halten solle: Ob man sie beibehalten will, oder ob man stattdessen dem Anliegen, nämlich der Schaffung von Transparenz nicht ehre gerecht werden könne in dem man eine Gemeindeinformationsveranstaltung einführt, die zeitnah die presbyteriale Arbeit zusammenfassen und darüber informieren würde.</p>
<p>In dieser Frage ist das Presbyterium sehr gespannt auf ihre Meinung und erhofft sich davon Klarheit in Bezug auf seine künftige Beschlussfindung.<br />
Mit dieser offenen Frage beende ich meinen Bericht und danke für ihre wohlmeinende Aufmerksamkeit. Vielen Dank.</p>
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		<title>Aus dem Presbyterium Februar bis April 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 10:45:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IRi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Frage nach dem zukünftigen Gesicht unserer Meckenheimer Kirchengemeinde steht häufig im Hintergrund der Beratungen. Insbesondere mit Blick auf sinkende Kirchensteuer-Einnahmen denken wir darüber nach, was zu tun ist, um auch in einigen Jahrzehnten noch ein attraktives und vielseitiges Gemeindeleben anbieten zu können.
Der Betrieb des Familienzentrums mit dem Kindergarten am Ehrenmal gehört zum Profil unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2011/05/Kindertagesstatte_4927-300.jpg"><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2011/05/Kindertagesstatte_4927-300-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3123" /></a><br />
Die Frage nach dem zukünftigen Gesicht unserer Meckenheimer Kirchengemeinde steht häufig im Hintergrund der Beratungen. Insbesondere mit Blick auf sinkende Kirchensteuer-Einnahmen denken wir darüber nach, was zu tun ist, um auch in einigen Jahrzehnten noch ein attraktives und vielseitiges Gemeindeleben anbieten zu können.</p>
<p>Der Betrieb des Familienzentrums mit dem Kindergarten am Ehrenmal gehört zum Profil unserer Kirchengemeinde. Unsere Gesellschaft verändert sich, in der Regel wollen beide Elternteile spätestens ein Jahr nach der Geburt ihres Kindes ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen. Der Gesetzgeber fordert von den Betreibern der Kindertageseinrichtungen Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren (U3). In Zukunft muss auch die Möglichkeit der Betreuung einzelner Kinder unter einem Jahr (U1) theoretisch gegeben sein.<br />
Der Kindergarten am Ehrenmal soll entsprechend diesen Vorgaben umgebaut und modernisiert werden. Das Presbyterium hat sich nach monatelanger Beratung mit Fachleuten entschieden, diesen Schritt in die Zukunft zu tun. Das bedeutet zwar im Moment, dass die Gemeinde eine große Summe Geld in die Hand nehmen muss, bietet uns aber die Aussicht, diesen Kindergarten in den nächsten 20 bis 25 Jahren weiterhin betreiben zu können. Kindergärten, die sich nicht auf die U3- und U1-Betreuung umstellen, werden mittelfristig keine Zukunft haben.<br />
Der Umbau soll möglichst noch im Laufe dieses Jahres beginnen und bei laufendem Betrieb erfolgen. Möglicherweise wird eine Gruppe während des Umbaus in die Räumlichkeiten der Christuskirche ausweichen.</p>
<p>Unabhängig von den Ausgaben für die Modernisierung des Kindergartens stellt sich die Frage nach der künftigen Finanzierung unseres Gemeindelebens. Darum wurde darüber nachgedacht, ob und wie zusätzliche Gelder eingenommen werden können, die vom Kirchensteuereinkommen unabhängig sind. Das Presbyterium hat beschlossen, den rechtlichen Rahmen zur Gründung einer Stiftung „Ev. Kirchengemeinde Meckenheim“ zu prüfen. Die Fördervereine in den Bereichen Kindergarten und Kirchenmusik sowie die Stiftung im Bereich der inklusiven Behindertenarbeit sollen weiterhin bestehen bleiben.</p>
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		<title>Presbyteriumssitzung in der Arche</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 15:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, dem 12.4. 2011 findet die monatliche Sitzung des Presbyteriums in der Arche statt. Herzliche Einladung dazu um 19.30 Uhr zur öffentlichen Sitzung. Die Tagesordnung hängt in den jeweiligen Zentren in den Schaukästen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, dem 12.4. 2011 findet die monatliche Sitzung des Presbyteriums in der Arche statt. Herzliche Einladung dazu um 19.30 Uhr zur öffentlichen Sitzung. Die Tagesordnung hängt in den jeweiligen Zentren in den Schaukästen.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-2561" title="860272_paper_pile" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2011/01/860272_paper_pile1.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
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		<title>Presbyteriumssitzung im Januar 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 21:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nächste öffentliche Presbyteriumssitzung findet am Diestag, dem 18.1.2011 um 19.30 Uhr in der Friedenskirche statt. Die Tagesordnung des öffentlichen Teils liegt in den Kirchenzentren und Schaukästen aus. Herzliche Einladung dazu.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste öffentliche Presbyteriumssitzung findet am Diestag, dem 18.1.2011 um 19.30 Uhr in der Friedenskirche statt. Die Tagesordnung des öffentlichen Teils liegt in den Kirchenzentren und Schaukästen aus. Herzliche Einladung dazu.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Presbyterium hat die neue Gottesdienstordnung beschlossen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 21:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IRi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner November-Sitzung hat sich das Presbyterium intensiv mit dem Entwurf der Gottesdienstordnung beschäftigt, der seit Juli in der Erprobung war.
Die Anpassung war notwendig geworden, weil unsere bisherige Gottesdienstordnung nicht mit den Ordnungen übereinstimmte, die im Evangelischen Gottesdienstbuch vorgesehen sind. Diese Agende ist seit dem Jahr 2000 für alle Gemeinden der Evangelischen Kirche der Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/11/offene-Tür.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2356" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/11/offene-Tür-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In seiner November-Sitzung hat sich das Presbyterium intensiv mit dem Entwurf der Gottesdienstordnung beschäftigt, der seit Juli in der Erprobung war.</p>
<p>Die Anpassung war notwendig geworden, weil unsere bisherige Gottesdienstordnung nicht mit den Ordnungen übereinstimmte, die im Evangelischen Gottesdienstbuch vorgesehen sind. Diese Agende ist seit dem Jahr 2000 für alle Gemeinden der Evangelischen Kirche der Union und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands verbindlich.</p>
<p>Der Entwurf wurde in einigen Teilen noch einmal überarbeitet. So hat das Presbyterium beschlossen, zu den gewohnten Melodien beim &#8220;Herr, erbarme dich&#8221; und beim &#8220;Halleluja&#8221; zurückzukehren. Eine wesentliche Änderung wird es zwischen den beiden Lesungen aus dem Alten Testament und dem Evangelium geben: Hier soll in Zukunft eine Musik gespielt werden, der Gemeindegesang entfällt an dieser Stelle. Nach dem aaronitischen Segen wird ein dreimaliges Amen gesungen werden.</p>
<p>Die neue Gottesdienstordnung soll im Advent verbindlich eingeführt werden.</p>
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		<title>Pfarrer Frank Ungerathen gewählt!</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 08:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arche]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrstellenbesetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[gewählt: Pfarrer Frank Ungerathen
Im Wahlgottesdienst am 17.11. in der Christuskirche wurde Pfarrer Frank Ungerathen mit großer Mehrheit der 15  anwesenden Presbyterinnen und Presbytern zum Pfarrer des zweiten Bezirkes Arche gewählt.   Superintendent Dr. Eberhard Kenntner hatte mit Scriba Pfarrer Norbert Waschk die Wahl geleitet und auch die Predigt gehalten, die die Bedeutung des Begriffes &#8220;Buße&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1953" class="wp-caption aligncenter" style="width: 195px"><a href="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/10/ungerathen6.jpg"><img class="size-medium wp-image-1953" src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/10/ungerathen6-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">gewählt: Pfarrer Frank Ungerathen</p></div>
<p>Im Wahlgottesdienst am 17.11. in der Christuskirche wurde Pfarrer <strong>Frank Ungerathen</strong> mit großer Mehrheit der 15  anwesenden <span id="more-2318"></span>Presbyterinnen und Presbytern zum Pfarrer des zweiten Bezirkes Arche gewählt.   Superintendent <strong>Dr. Eberhard Kenntner</strong> hatte mit Scriba <strong>Pfarrer Norbert Waschk</strong> die Wahl geleitet und auch die Predigt gehalten, die die Bedeutung des Begriffes &#8220;Buße&#8221; in die heutige Zeit übersetzte und den Sinn des Buß- und Bettages als kirchlichen Feiertages verdeutlichte.</p>
<p>Vor der der geheimen Abstimmung, in der Herr Ungerathen 13 der 15 Stimmen auf sich vereinigte, erläutete der Superintendent nochmals das landeskirchliche Wahlverfahren, das nicht unbedingt leicht verständlich ist&#8230; Er gratulierte der Gemeinde zum neuen Pfarrer, der aus ingesamt sieben Bewerbern, die die Landeskirche vorgeschlagen hatte, ausgewählt wurde.</p>
<p>Ausdrücklich bedankte sich Dr. Kenntner bei den Amtsstelleninhabern, die die einjährige Vakanz nach dem Weggang von Angelika Zädow nach Halberstatt mit ihrem Einsatz für die Gemeinde sehr gut aufgefangen hatten.</p>
<p>Herr Ungerathen tritt seinen Dienst zum 15. Januar 2011 an, die Einführung wird am 16. Januar stattfinden.</p>
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		<title>Informationen zur Pfarrwahl in der Arche</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 13:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>
		<category><![CDATA[Arche]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrer]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrstellenbesetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der vergangenen Presbyteriumssitzung wurde das weitere Vorgehen in Sachen Pfarrwahl beraten. Dabei wurde deutlich, dass der Verlauf des Entscheidungsprozesses Verunsicherung hervorgerufen hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des öffentlichen Teils konnten jedoch sowohl Einblick in die Arbeitsweise des Leitungsgremiums als auch die kirchenrechtlichen Bestimmungen bekommen. Die kirchengesetzlichen Bestimmungen haben den Sachverhalt in der aktuellen Situation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Presbyteriumssitzung wurde das weitere Vorgehen in Sachen Pfarrwahl beraten. Dabei wurde deutlich, dass der Verlauf des Entscheidungsprozesses Verunsicherung hervorgerufen hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des öffentlichen Teils konnten jedoch sowohl Einblick in die Arbeitsweise des Leitungsgremiums als auch die kirchenrechtlichen Bestimmungen bekommen. Die kirchengesetzlichen Bestimmungen haben den Sachverhalt in der aktuellen Situation des Pfarrwahlverfahrens<span id="more-2073"></span> vielleicht erschwert. In der bisherigen Berichterstattung zum Thema Pfarrwahl ist betont worden, dass die Landeskirche bei der Neubesetzung der Pfarrstelle ein Vorschlagsrecht hat. In einem ersten Durchgang hat sich das Presbyterium für keinen der vorgeschlagenen Pfarrer entscheiden können. In dem zweiten Durchgang wurden u.a. Frau W. und Herr Ungerathen vorgeschlagen. Diese beiden wurden dann nach einer Vorstellung im Presbyterium zu einer sogenannten &#8220;Gastpredigt&#8221; eingeladen. Diese Gastpredigt war nicht Bestandteil des Besetzungsverfahrens, sondern sollte die beiden Bewerber &#8220;der Gemeinde&#8221; bekannt machen. Die Reaktionen auf die Gastpredigten sind in die Beratungen des Presbyteriums mit eingeflossen. Der hier und da zu hörende Einwurf  &#8220;die Gemeinde&#8221; sei nicht gehört&#8221; worden, ist dem Presbyterium daher nicht nachvollziehbar.<br />
Nach der Gastpredigt gab es weitere Beratungen im Presbyterium, u.a. auch ein Klausurwochenende, bei dem ein folgenreicher Beschluss gefasst wurde: Das Leitungsgremium hat dort entschieden, sich einen der beiden Gastprediger von der Landeskirche zur Pfarrwahl vorschlagen zu lassen und damit das Verfahren zu beenden.<br />
Mit der Mitteilung des Beschlusses an die Landeskirche erfolgte die &#8220;eigentliche&#8221; Eröffnung des Pfarrwahlverfahrens nach den dabei vorgesehenen Regeln des Pfarrwahlgesetzes. Dass Pfarrer Ungerathen -als einziger Kandidat- damit im Grunde schon als gewählt gilt, war dem Presbyterium stets deutlich.<br />
Dass durch die kirchenrechtlichen Formulierungen in der Durchführung des Verfahrens der Eindruck entstehen konnte, eine endgültige Entscheidung stehe noch aus, ist verständlich.Letztlich handelt es sich aber um den konsequenten Abschluss eine Pfarrwahlverfahrens mit landeskirchlichem Vorschlagsrecht.</p>
<p>Schließlich sei angemerkt:<br />
Hätte Pfarrer Frank Ungerathen nur sehr knapp überzeugt, hätte sich das Presbyterium für einen neuen Weg (der eigenen Ausschreibung) entschieden. Da Pfarrer Ungerathen  auch auf Grund seiner bisherigen beruflichen Erfahrung außerordentlich gut zum (noch weiter zu entwickelnden) Profil im diakonischen Bereich passt, kann seine Wahl am 17.11.2010 nur begrüßt werden. Superintendent Dr. E. Kenntner wird diesen Wahlgottesdienst leiten und auch die Predigt halten (19.00 Uhr Christuskirche). </p>
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		<title>Bericht des Vorsitzenden auf der Gemeindeversammlung</title>
		<link>http://www.meckenheim-evangelisch.de/2010/10/04/bericht-des-vorsitzenden-in-der-gemeindeversammlung-am-4-7-2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 13:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Dahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presbyterium]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindeversammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[ Liebe Gemeinde!
„Missionarisch Volkskirche sein“ – so das Motto der auf der Landessynode 2010 verabschiedeten Leitlinien für unsere Landeskirche/Gemeinden. Missionarisch Volkskirche sein und auch in Zukunft bleiben, d. h. sich auch auf Entwicklungen und Prozesse einzustellen, die uns gemeinsam herausfordern. Aber ohne in das allgemeine Klage- und Krisenlied einzustimmen, dass alles schwerer/schlechter wird, können wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.meckenheim-evangelisch.de/wp-content/uploads/2010/07/1267121_cross_collage1.jpg" alt="Bericht Vorsitzender Mölleken" title="" width="249" height="300" class="size-full wp-image-1207" /> Liebe Gemeinde!<br />
„Missionarisch Volkskirche sein“ – so das Motto der auf der Landessynode 2010 verabschiedeten Leitlinien für unsere Landeskirche/Gemeinden. Missionarisch Volkskirche sein und auch in Zukunft bleiben, d. h. sich auch auf Entwicklungen und Prozesse einzustellen, die uns gemeinsam herausfordern. Aber ohne in das allgemeine Klage- und Krisenlied einzustimmen, dass alles schwerer/schlechter wird, können wir feststellen, dass sich diese Wege durchaus auch als Chance begreifen, dass sie sich lohnen und entsprechend gestalten lassen.<br />
Unter dem biblischen Wort aus dem Matth.evgl. wollen wir uns auch jetzt leiten lassen: Jesus Christus spricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen!“ (Mt. 18,20).</p>
<p>Seit der letzten Gemeindeversammlung am 15.3.2009 liegt ein ereignisreiches Jahr hinter der Gemeinde. Umgesetzte Vorhaben, Prozesse, die angestoßen und vorangetrieben werden konnten, Erfordernisse, die zu lösen sind, eine Pfarrstellenvakanz uvm. fordern unserem Presbyterium eine wache Aufmerksamkeit und Handlungsverantwortung ab.<br />
Mein Bericht über verschiedene Entwicklungen, den Stand der Dinge, Planungen und manche Einschätzung wird am Anfang der Gemeindeversammlung stehen, um anschließend zur Aussprache und einem Gespräch über unsere Gemeindeangelegenheiten einzuladen.<br />
Wir nehmen dann gerne weitere Themen und Fragen aus Ihrem Kreis entgegen und freuen uns auf konstruktive Anregungen und Kritik.</p>
<p>1. Gebäudestrukturanalyse<br />
Ausgangspunkt für viele Entwicklungen und Vorhaben in unserer Gemeinde, ist die inzwischen durchgeführte Gebäudestrukturanalyse durch die Antonitersiedlungsgesellschaft in Köln. Unter intensiver Beteiligung des Presbyteriums und sachkundiger Gemeindeglieder aus allen drei Bezirken wurde der komplette Gebäudebestand der Kirchengemeinde erfasst (Betriebskosten, Bausubstanz, Sanierungsbedarf und auch unter dem Gesichtspunkt der tatsächlichen Nutzung/Auslastung und der jeweiligen Schwerpunktarbeit).  Zwei Workshops und eine Auswertungsrunde führten schließlich zu einem ausführlichen Abschlussbericht der ASG – mit folgendem Fazit:<br />
Alle drei Gemeindezentren der Kirchengemeinde befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand (Ausnahme Pfarrhaus Christuskirche). Der absehbare Instandsetzungsbedarf für die nächsten 10 – 15 Jahre hält sich in einem überschaubaren Rahmen.<br />
(für Rückfragen: rd 1 Mio.€ bei einer Substanzrücklage von 650.000€, plus weiterer jährlicher Rückstellung von ca. 40.000€)<br />
Dieses Ergebnis hat uns z.T. überrascht, vor allem aber sehr erfreut. Der umsichtigen Arbeit unserer Baubeauftragten von Herrn Klose und Herrn Richert ist dieser Umstand besonders zu danken!<br />
Allerdings stellt der Abschlussbericht der ASG weiter fest:<br />
Die Anzahl der Ev. Christen in Meckenheim ist rückläufig. (Demografischer Faktor). So ist für Meckenheim im Vergleich zum Landkreis auch ein tatsächlich höherer Bevölkerungsrückgang prognostiziert. Eine entsprechend rückläufige Gemeindegliederzahl in den vergangenen Jahren bestätigt diese Entwicklung. Wir sind die Kirchengemeinde im Kirchenkreis, die in den letzten 10 Jahren den stärksten Gemeindegliederrückgang zu verkraften hat. Gott-sei-Dank scheint dieser Trend im Moment etwas gebremst, weil die Zahlen seit 2008 (7990) nur noch geringfügig zurückgehen; z.Z. haben wir 7937 Gemeindeglieder! Der Anteil von alten und hochbetagten Menschen wird steigen.<br />
Folge: Kirchensteuereinnahmen sinken entsprechend!<br />
Die Kirchengemeinde hat einen geringen Gebäudebestand im Vergleich zu anderen Gemeinden (positiv). Die Gemeinde hat kaum fiskalische Gebäude (Vermietobjekte) und damit wenig Einnahmen.<br />
Diese Feststellungen verschaffen der Kirchengemeinde in den weiteren Strukturüberlegungen etwas Luft, sind aber kein Grund keine weiteren Strukturüberlegungen anzustellen und einzuleiten! </p>
<p>2. Gemeindekonzeption<br />
So hat sich in diesem Zusammenhang herausgestellt, dass die Gemeindekonzeption, die wir erstmals 2005 formuliert und verabschiedet hatten, überarbeitet werden musste, denn die dort genannten Schwerpunkte sind eher eine Arbeitsfeldbeschreibung (8 Pkte). Eine Konzentration auf nur 3 Schwerpunkte macht die Konzeption übersichtlicher und damit auch lesbarer. Zudem entspricht die nun am 15.6.2010 vom Presbyterium neu gefasste Gemeindekonzeption den Schwerpunktsetzungen, die sich auch sinnvoll an die Standorte/Gemeindezentren binden lassen und die gewachsene Arbeit jeweils berücksichtigen.<br />
Wir wollen eine offene und vielgestaltige Kirchengemeinde sein, denen die folgenden drei programmatischen Schwerpunkte entsprechen:<br />
Offene Kirche > City Kirche / Vielfalt<br />
Gemeinde bietet Orte der Begegnung > Mehrgenerationen<br />
Diakonische Gemeinde > sozial diakonische Verantwortung.<br />
In einer gesonderten Anlage mit konkreten Arbeitsfeldbeschreibungen und Tätigkeiten der Gemeindearbeit lässt sich die Gemeindekonzeption ggf. noch veranschaulichen. Hier geht es um die Wesensmerkmale Evangelische Kirchengemeinde in Meckenheim zu sein!<br />
Pfrin. Dahl wird die Gemeindekonzeption im Anschluss an meinen Bericht noch genauer erläutern. (Dank an Pfrin. Dahl und die AG Konzeption = intensiver Beratungsprozess!)<br />
In einer Klausurtagung im Herbst dieses Jahres wird das Presbyterium die Folgerungen aus dem Gebäudestrukturanalyseprozess mit der neu erarbeiteten Gemeindekonzeption besprechen und deren Ergebnis auf einer nächsten Gemeindeversammlung vorstellen.</p>
<p>3. Was wird aus der Arche?<br />
Immer wieder kamen im Laufe des letzten Jahres Befürchtungen auf, dass die Arche geschlossen werden könnte/sollte. Um es vorweg zu sagen: Diese Befürchtungen sind grundsätzlich auszuräumen und nicht begründet!<br />
Sicher nicht nur ein positives Ergebnis durch die ASG (Bausubstanz etc.) sondern vor allem die gewachsene und von so vielen Menschen (ehrenamtlich) getragene und geleistete Arbeit hier im Bezirk machen die Arche zu einem wertvollen Schatz der gesamten Gemeinde.<br />
Natürlich werden wir uns auch im Sinne der Gebäudeunterhaltung, der Reduzierung von Bausubstanz oder einer entsprechenden Mitfinanzierung unserer Arbeit Gedanken machen. Die Arche bietet nach gegenwärtiger Einschätzung hervorragende Möglichkeiten den diakonische sozialen Auftrag/Schwerpunkt (s. Konzeption) auszufüllen.<br />
Im Moment befinden wir uns in intensiven Gesprächen mit dem Diakonischen Werk Bonn – Bad Godesberg Voreifel und werden nach einer Renovierung und kurzen Umbauphase die Pfarrwohnung zu Büroräumen umgestalten und an die Diakonie vermieten. Die Verlegung der Diakoniestation aus der Schützenstraße in die Arche und weitere diakonischen Angebote werden dann in der Arche angesiedelt; die zweite Wohnung kann für ein Betreutes Wohnen–Projekt im Rahmen der Inklusiven Arbeit genutzt werden. Spätestens zu Beginn des nächsten Jahres wird sich voraussichtlich ein Diakonisches Zentrum der Ev. Kirchengemeinde Meckenheim weiterentwickeln und durch die erzielte Synergie den Standort Arche sichern helfen. Im Übrigen bleibt die Gemeindearbeit mit Gottesdienstangebot, dem Kindergarten und der Bücherei unberührt und möglich. Im Gegenteil: die Zusammenführung von gemeindlichen und diakonischen Angeboten schärft das evangelische Profil vor Ort!</p>
<p>Am 17.1.2010 haben wir Angelika Zädow als Pfarrerin der Arche verabschiedet und haben damit eine Vakanzsituation, die zeitlich nicht exakt absehbar ist.<br />
Sofort hat das Presbyterium die Freigabe der Pfarrstelle für die Arche bei der Landeskirche beantragt und bewilligt bekommen. Da aber bei jeder 2. Besetzung einer Pfarrstelle das Vorschlagsrecht für die Besetzung bei der Landeskirche liegt, sind wir in der Ausschreibung nicht frei. Im Moment befinden wir uns in der zweiten Ausschreibungs- bzw. Bewerbungsphase und werden in der nächsten Presbyteriumssitzung Bewerber/Innen kennen lernen.<br />
(1. Phase: 3 Bewerber; 2. Phase: 4 BewerberInnen).<br />
Sollten wir aus diesem Bewerbungskreis keine geeigneten Kandidaten/Innen finden, wird das Presbyterium schließlich selbst ausschreiben können, der Bewerberkreis ist dann erwartungsgemäß größer, entsprechend die Aussichten jemand passenden zu finden!<br />
Vermutlich wird das Besetzungsverfahren mit Ende dieses Jahres oder spätestens zum Frühjahr des kommenden Jahres abgeschlossen sein.<br />
Die Vakanzvertretung wird von uns Pfarrern und Pfarrerin vor Ort wahrgenommen, mit einem 30% Anteil besonders von Pfr. z.A. Stefan Heinemann, dem ich auch herzlich für sein Engagement danken möchte. Denn, für ihn zusätzlich belastend ist, dass er z.Z. mit den übrigen 70% seiner Arbeitszeit mit Entlastungsdiensten in Bad Godesberg eingesetzt ist.<br />
Per se hat die Gemeinde keinen verbrieften Anspruch auf eine zusätzliche Entlastung bei einer Vakanzzeit. Es ist dem Umstand zu danken, dass Pfrin. Zädow als Synodalassessorin bereits eine 50%-Entlastung durch Pfr.z.A. Heinemann hatte und diese uns in der Übergangszeit belassen wird.<br />
Nichtsdestotrotz muss festgestellt werden, dass z.Z. eine wahrnehmbare Einschränkung des pastoralen Angebots im Gemeindebezirk Arche hingenommen werden muss. An dieser Stelle möchte ich auch den ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Arche danken, die durch ihren verlässlichen Einsatz nicht nur vieles auffangen sondern das Gemeindeleben durch die kreative Selbständigkeit auch beleben.<br />
Das Presbyterium ist der Meinung: „Gut Ding will Weile haben“ – also lieber genau überlegt und ausgesucht, als eine vorschnelle Personalentscheidung!<br />
Wir Kollegen/In tragen diese Haltung mit, weil sie letztlich uns allen zu Gute kommt! Dennoch sind wir an einer möglichst zügigen Entscheidung interessiert!</p>
<p>4. Amt des Synodalassessors<br />
Am 8.5.2010 hat mich die Kreissynode Bad-Godesberg – Voreifel zum Synodalassessor (stellvertr. Superintendent) bis 2016 gewählt. Am letzten Wochenende (27.6.2010) bin ich in dieses Amt in der Christuskirche eingeführt worden.<br />
Dieses erwähne deshalb, weil mit dieser zusätzlichen Aufgabe auch Personalressource für die Meckenheimer Gemeindearbeit verloren gehen wird. Allerdings ist diese Situation für unsere Kirchengemeinde nicht wirklich neu, da Pfarrerin Zädow die Funktion als Assessorin ebenfalls inne hatte. So bleibt es bei einer Entlastungszusage durch den Kirchenkreis für unsere Gemeinde in Höhe von 50%, d.h. eine halbe z.A.-Stelle (z.Z. Pfr. Heinemann) wird auch weiterhin für Meckenheim abgestellt.<br />
(Einschränkung: Zusage gilt unter der Voraussetzung, dass es auch z.A.-Pfarrer/innen gibt!)<br />
Zudem möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass diese übergemeindliche Verantwortung auch ein guter Ausweis für Meckenheim ist – denn nicht nur ich als Person sondern auch unser Gemeindeleben insgesamt, werden offensichtlich im Kirchenkreis geschätzt, so dass uns ein konstruktives und hilfreiches Mitwirken für alle 13 Kirchengemeinden des Kirchenkreises zugetraut wird.<br />
Herr Bartholomeyczik ist ebenfalls stellvertretendes Mitglied im KSV.</p>
<p>5. Finanzen (von Herrn Bartholomeyczik, Kirchmeister)<br />
Nach einem besonders deutlichen positiven Jahresabschluss 2008 (plus ca. 250.000 €; Substanzerhaltungsrücklage, Stiftung Behindertenarbeit , Behindertenbus, Oikrokredit) konnte auch der Jahresabschluss 2009 durch ein deutlich höheres Steueraufkommen und geringere Ausgaben mit einem deutlichen Überschuss (127.000€; 10.000 3.Welt, 10.000 Stiftung, 107.000 Ausgleichsrücklage) abgeschlossen werden. Somit konnte der Aufwand für die Erneuerung der Heizungsanlage Friedenskirche aus den Überschüssen erwirtschaftet werden. Der Aufwand blieb im Übrigen unter dem gesteckten Kostenrahmen (160.000 zu 180.000€). Insgesamt betragen unsere Rücklagen und Einlagen jetzt rd. 1.8 Mio. €. damit stellt sich die Vermögenssituation aktuell deutlich besser dar als noch in 2008 erwartet.<br />
Im aktuellen Haushaltsjahr bewegen sich die Steuereinnahmen auf einem leicht höheren Niveau als erwartet. Somit erwarten wir auch in 2010 einen ausgeglichenen Jahresabschluss.<br />
Aufgrund der doch pessimistischen Einschätzung für die kommenden Jahre wird das Kirchensteueraufkommen in den nächsten Jahren die Gesamtausgaben auf jetzigem Niveau nicht decken können. Hierzu stellen wir Überlegungen zur Reduzierungen unserer Ausgaben bzw. Erhöhung unserer Einnahmen wie Vermietung Räume in der ARCHE an die Diakonie an. Wie in den öffentlichen Haushalten wird uns dieses Thema auch in den nächsten Jahren noch ausgiebig beschäftigen. Allerdings besteht aktuell keine Sorge, dass wir Aufgabenfelder aufgeben müssen oder wollen.</p>
<p>Personal<br />
Wir beschäftigen aktuell insgesamt 29 Personen (ohne Pfarrer), davon hauptamtlich 17, d.h. über 25 WoStd und 12 nebenamtlich.<br />
Kirchenmusik 2 /1/1<br />
Küsterdienst 3 /3/0<br />
Jugendarbeit 2 /2/0<br />
Behindertenarbeit 2/ 1/1<br />
Kindergarten 12 / 10/2<br />
Bücherei 4 / 0/4<br />
Gemeindebüro/Raumpflege 4 /0/4</p>
<p>6. Anpassung der Gottesdienstliturgie<br />
Seit Anfang Juni 2010 befinden wir uns in der Erprobungsphase einer neuen Liturgie für unsere Gottesdienste. Dabei ist die Bezeichnung: „neue Liturgie“ irreführend, denn es handelt sich lediglich um eine Anpassung unserer liturgischen Praxis an die für alle Kirchengemeinden verbindliche liturgische Agende, die im erneuerten Evangelischen Gottesdienstbuch festgelegt ist.<br />
Das Evangelische Gottesdienstbuch (EGb) wurde am ersten Sonntag im Advent 1999 in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Wittenberger Stadtkirche für die Bereiche der VELKD und der EKU (heute UEK) eingeführt. Das EGb löste bei der VELKD die Agende aus dem Jahre 1955 und bei der EKU von 1959 ab.<br />
Im Sinne der Vereinheitlichung hat unser Gottesdienst- und Theologieausschuss in intensiver Arbeit eine Anpassung, z.T. auch Korrektur an die neue, geltende Agende vorgenommen: Salutatio am Anfang, 2. Lesung, Abendmahlsteil, weiteres Lied und z.T. neue Melodien der liturgischen Responsorien etc..<br />
Da sich im Laufe der Jahre in unseren Gemeindebezirken eine unterschiedliche Praxis eingeübt hat, soll, freilich unter Beibehaltung einer immer auch noch möglichen liturgischen Freiheit, die Liturgie in den Bezirken aufeinander abgestimmt sein.<br />
Die ersten Erfahrungen/Rückmeldungen lassen erkennen, dass zum einen die neuen Melodien noch recht ungewohnt sind, zum anderen aber auch, dass die Korrekturmaßnahmen in der Reihenfolge kein größeres Akzeptanzproblem darstellen.<br />
Die Melodien werden in jedem Fall in der Tonhöhe noch korrigiert und vereinheitlicht; weitere Anregungen und Kritik nehmen wir gerne entgegen, und ich mache noch einmal darauf aufmerksam, dass wir uns in einer Erprobungsphase befinden; außerdem stellt sich auch immer wieder heraus, dass eine gewisse Zeit des Einübens und der Gewöhnung nötig ist. Für die dafür erforderliche Geduld werbe ich.</p>
<p>7. Öffentlichkeitsarbeit<br />
Wir haben ein neues LOGO!!!! (eingeführt zum 3. Advent 2009).<br />
Eine bunte Puzzleleiste – die unterschiedlichen Elemente greifen in ihrer Vielfalt ineinander/zusammen. Unsere Gemeindezentren sind aufgenommen. Die Gebäude sind aber eher ein Hinweis auf die sich dort treffenden, arbeitenden und lebenden Menschen. Das Puzzle ist unvollendet und offen. Es gibt die Möglichkeit sich anzudocken. Unverkennbar aber das Kreuz. Es ist das Fundament all der Aktivitäten, Verabredungen und Möglichkeiten. Es symbolisiert unsere Grundlage unseres Lebens. Es verbindet uns als Christen und Christinnen – weit über Meckenheim hinaus.<br />
Inzwischen „ziert“ dieses Logo unsere Gemeindebusse, die Zentren, Briefköpfe u.a. und findet große Zustimmung!<br />
Hier möchte ich neben dem Öffentlichkeitsausschuss besonders der Grafikerin und unserem Gemeindeglied Sabine Dräbing danken, die dieses Logo entworfen hat.<br />
Ebenso hat auch unser Gemeindebrief ein neues Gesicht und einen neuen Aufbau bekommen, nichtzuletzt auch die Gestaltung und Möglichkeit der Nutzung unserer neuen Homepage. www.meckenheim-evangelisch.de<br />
Pfr. Dahl-Ruddies und Pfr. z.A. Heinemann haben sich hier besonders engagiert und dafür auch herzlichen Dank. Die Reaktionen von Nutzern zeigen eindeutig den positiven und erfrischenden Effekt! </p>
<p>Seit Mai 2009 gibt es einen öffentlichen Teil der Presbyteriumssitzungen, so wie es bei der letzten Gemeindeversammlung angeregt und gewünscht wurde. Wir stellen allerdings fest, dass diese Möglichkeit der Information nur von ausgesprochen wenigen Gemeindegliedern wahrgenommen wird (2- max.5 TN).</p>
<p>8. Weitere Vorhaben und Informationen<br />
a. Gemeindesatzung<br />
Das Presbyterium bereitet z.Z. eine Umstellung seiner Arbeitsform vor, die im Rahmen einer so genannten Satzungsgemeinde festgelegt werden wird. Konkret: das Presbyterium bedient sich für viele Entscheidungen, die es zu treffen hat, der Kompetenz von dazu eingesetzten Fachausschüssen. Natürlich behält das Presbyterium, entsprechend der Kirchenordnung §8 Abs. 1, die Gesamtverantwortung für den Dienst der Kirchengemeinde, allerdings delegiert es in einem dafür festgelegten Rahmen/Satzung Aufgaben und beteiligt auch entsprechend sachkundige und interessierte Gemeindeglieder, die in diesen Ausschüssen mitwirken. Die einzelnen PresbyterInnen verteilen sich, entsprechend ihrer Schwerpunkte auf die Fachausschüsse und begleiten arbeitsteilig die für die Gemeinde zu treffenden Entscheidungen etc. Im Unterscheid zu der bisherigen Ausschussarbeit wird den Fachausschüssen ein größeres Aufgaben- und Entscheidungsspektrum zugewiesen.<br />
Die dafür zu verabschiedende Gemeindesatzung legt genau die Aufgaben, Zusammensetzung und Kompetenzen der einzelnen Bereiche fest.<br />
Diese Veränderung führt hoffentlich zu einer effizienteren und auch zeitnäheren Arbeit, so dass sich das Presbyterium stärker auch theologischen und gemeindlichen Fragestellungen (Profil!) widmen kann, denn nicht jedes geschäftsmäßige Erfordernis muss dann noch durch das Gesamtpresbyterium gehen. Protokolle und wichtige Entscheidungen werden in jedem Fall durch das Presbyterium wahrgenommen.<br />
z.Z vorgesehene Fachausschüsse: Theologie und Gottesdienst, Diakonieausschuss, Seniorenausschuss, Personalausschuss, Kindergartenausschuss, Musikausschuss, Jugendausschuss, Bauausschuss, Finanzausschuss. </p>
<p>b.  Offene Kirche<br />
Ab Herbst des Jahres werden wir an einigen Wochentagen und zu festgelegten Zeiten die Friedenskirche für Besucher/Innen, die einen Moment der Stille suchen, öffnen. Eine einladende und offene Kirche/Gemeinde bietet entsprechende Räume und Begegnungsmöglichkeiten an!<br />
Eine kleine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Pfrin. Dahl erarbeitet ein Konzept für die „Offene Kirche“ und sucht noch Mitwirkende, die bereit sind die Öffnungszeiten zu begleiten.</p>
<p>c. Ev. Familienzentrum Am Ehrenmal<br />
Unsere Gemeinde ist in intensiven Verhandlungen mit der Stadt Meckenheim, um den weiteren Ausbau bzw. Umbau der Kindertagesstätte/Ev. Familienzentrum „Am Ehrenmal“ abzustimmen. Die immer weiter führenden Erfordernisse und Veränderungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen des KiBiz legen dringend den Ausbau der Einrichtung nahe. Vor allem die Nachfrage der Betreuung von U-3 Kindern nimmt deutlich zu. Die Kirchengemeinde ist zwar Trägerin der Einrichtung aber eben nicht Eigentümerin des Gebäudes. Eine in den nächsten Wochen zu treffende Regelung soll hier Klarheit schaffen, damit der Umbau möglichst schnell beginnen kann.</p>
<p>d. Mobile Höranlage<br />
Dank privater Spender, aber auch der Unterstützung durch die „Stiftung Integrative Behindertenarbeit“ konnten wir eine neue, mobile Höranlage für unsere Gemeindearbeit anschaffen.<br />
Vor allem für die „inklusive Arbeit“ (Integrative Behindertenarbeit) ist diese Anlage von ungewöhnlichem Nutzen, weil sie auch in verschiedenen Räumen, bei Seminaren etc. eingesetzt werden kann. Ansonsten sind jeweils 3 Module auf die Kirchenzentren verteilt, so dass hörbehinderte Menschen durch einen individuell zu regelnden Kopfhörer Gottesdienste etc. verfolgen können.<br />
Gleich im Anschluss an die Gemeindeversammlung werden wir die Anlage vorführen.</p>
<p>Schlussbemerkung<br />
Liebe Gemeindeglieder, vieles ließe sich noch mehr berichten und ergänzen. Aufgaben und Herausforderungen sind nur skizziert, und es gibt und bleibt viel zu tun. Wir werden die Entwicklungen und Rahmenbedingungen, unter denen kirchliche Gemeindearbeit in all ihrer Komplexität geschieht, aufmerksam begleiten und zuversichtlich gestalten.<br />
So vieles ist aber auch seit dem vergangenen Jahr umgesetzt und erreicht worden &#8211; ein Kennzeichen der Lebendigkeit unseres Glaubens.</p>
<p>Nachdem der Presbyteriumsvorsitz zum 1.6.2010 an Pfr. Dahl-Ruddies übergegangen ist, möchte ich mich als „Ex-Vorsitzender“ ausdrücklich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, insbesondere den ehrenamtlichen für ihr treues und verlässliches Engagement bedanken. Ohne Sie könnten die vielen Bereiche und Angebote nicht gefüllt und vorgehalten werden.<br />
Vielen Dank für manche Geduld, für Kritik und wohlwollende Anregungen!<br />
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!</p>
<p>Meckenheim, 4.7.2010 – Pfarrer Mathias Mölleken</p>
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